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Schätze aus Omas und Opas Kinderzimmern: Sonderschau im Harsefelder Museum eröffnet

Die Puppenküche ist fast 100 Jahre alt (Foto: Stadtmarketing)
jd. Harsefeld. Die Digitalisierung hat längst Einzug ins Kinderzimmer gehalten. Selbst jüngere Kinder ziehen oftmals die virtuellen Welten auf dem Monitor dem realen Spielzeug vor. Aus Zeiten, als Figuren, Autos und Eisenbahnen noch aus Blech oder Holz statt aus Pixeln bestanden, stammen die Exponate, die für die Sonderausstellung "Spielzeug anno dazumal" im Harsefelder Museum zusammengetragen wurden. In der vergangenen Woche wurde die Sonderschau eröffnet. Die Besucher können unter anderem ein liebevoll eingerichtetes Puppenhaus, einen schmucken Kaufmannsladen und einen alten Metallbaukasten bestaunen.

Die Ausstellungsstücke stammen vorwiegend von zwei Sammlern aus der Region: Zum einen hat Renate Fock aus Neuenfelde mehrere Puppen bekannter Hersteller wie Schildkröt, Steiff und Käthe Kruse sowie reichlich Spielzeug beigesteuert, das seinerzeit die Mädchenherzen höher schlagen ließ. Zum anderen präsentiert Heinz Röhrup aus Mulsum die Schätze seiner Kindheit. Der Grundstein für den späteren beruflichen Werdegang des Ingenieurs wurde offenbar schon früh gelegt: Röhrup beigeisterte sich vor allem für technisches Spielzeug wie die Dampfmaschine, die er vor mehr als 50 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekam.

Aus seinem Fundus stammt außerdem eine "Laterna magica" aus dem Jahr 1905. An dem frühen Vorläufer eines Diaprojektors erfreuten sich die Kinder zu Kaisers Zeiten. Für das Gerät gab es kleine bunte Bilder zu kaufen, die Märchenszenen und andere für Kinder interessante Motive zeigten.

• Die Ausstellung ist zum 27. August zu sehen. Das Museum Harsefeld, Am Amtshof 3, hat folgende Öffnungszeiten: dienstag bis sonntag von 15 bis 17 Uhr sowie zusätzlich sonn- und feiertags von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.