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Schlimme Stromfresser verschwinden

Hier steckt schon eine Energiespar-Lampe drin: Harald Müller (re.) vom Bauamt und Hausmeister Andreas Bockelmann wollen die Harsefelder Schulen mit umweltfreundlichem Licht ausstatten
jd. Harsefeld. LEDs statt Leuchtstoffröhren: Die Samtgemeinde Harsefeld beleuchtet ihre Schulen künftig umweltfreundlich. Viele öffentliche Gebäude sind regelrechte Energieschleudern: In etlichen Schulen wird zum Fenster hinaus geheizt, in Rathäusern brennt selbst an den hellsten Sommertagen eine Festbeleuchtung und Büros werden so befeuert, dass die Mitarbeiter dort in Badehose sitzen könnten. Aber wen schert das schon, es sind ja nur Steuergelder, die durch den Schornstein hinausgepustet werden. Doch dieses Denken gibt es in Harsefeld schon seit Ewigkeiten nicht mehr: Während andere Orte noch in der ökologischen Steinzeit dahindämmern, hat sich in der Geest-Gemeinde längst ein Wandel vollzogen. Mit Hilfe von jährlich erstellten Energieberichten wird geschaut, wo es Einsparpotenzial bei den Kosten für Strom, Licht und Wärme gibt.

Auch der Nebeneffekt ist nicht unbedeutsam: Wo man Energie spart, wird auch die Umwelt geschont, denn eine gedrosselte Heizung pustet auch weniger schädliches Treibhausgas in die Atmosphäre. In dieser Hinsicht hat die Samtgemeinde Harsefeld schon viel getan und beträchtliche Summen in moderne Brennwerttechnik sowie in die Gebäudedämmung investiert. Das nächste große Projekt ist die "energetische Beleuchtungssanierung" an drei Schulen: In diesem Jahr sollen die Lampen im Schulzentrum Jahnstraße, an der Rosenbornschule sowie an der Bargstedter Grundschule komplett durch LEDs ersetzt werden.

Besonders die alten Leuchtstoffröhren, die als extreme Stromfresser gelten, gingen bislang ins Geld. Die Ersparnis durch die neuen LEDs ist gewaltig: Wurden an den drei Schulen bislang mehr 200.000 Kilowattstunden jährlich verbraucht, werden es künftig nur etwas mehr als 70.000 sein. Das reduziert die Kosten um 23.000 Euro pro Jahr. Bei einer Investition von 245.000 Euro und abzüglich einer Fördersumme von 98.000 Euro hat sich das Ganze in sechs bis sieben Jahren amortisiert.