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Schnelle Hilfe im Wald

Bei Notfällen wird die Kennung der Schilder an die Rettungsleitstelle durchgegeben
jd. Harsefeld. Notfall-Schilder ermöglichen schnelle Ortung. Wenn sich im Wald ein Notfall ereignet, ist das für die Rettungskräfte immer eine brenzlige Situation: Meist ist höchste Eile geboten, um einen Verletzten oder Erkrankten zu bergen. Doch oft verzögert sich die Anfahrt zum Unfallort, weil dieser nicht auf Anhieb zu finden ist. Auf der Suche nach dem Verunglückten verstreicht wertvolle Zeit, wenn sich derjenige, der die Notrufnummer 112 wählt, nicht richtig im Wald auskennt oder die Orientierung verloren hat. Doch das ändert sich nun: Die Retter im Kreis Stade können künftig wesentlich schneller zu Hilfe eilen - dank der neuen Notfall-Treffpunktschilder, die jetzt von den Niedersächsischen Landesforsten aufgestellt worden sind.

Kreisweit stehen jetzt zwölf dieser Schilder - allesamt in Waldgebieten, für die das Forstamt Harsefeld zuständig ist. Jedes Schild ist mit einer spezifischen Kennung versehen, die aus der Buchstabenkombination STD sowie einer Zahl besteht. Waldbesucher müssen im Notfall nur diese Kennung durchgeben. Die Rettungsleitstelle ermittelt dann umgehend den Standort und gibt diesen sofort an den Notarzt und die Rettungssänitäter weiter. Der Anrufer lotst dann anschließend die eintreffenden Helfer vom Notfalltreffpunkt zur Unfallstelle.

Das System hat sich laut Landesforsten-Pressesprecher Rainer Baumgart bereits bei verschiedenen Arbeitsunfällen von Forstbetriebs-Mitarbeitern bewährt. Nun soll auch Wanderern, Joggern und Spaziergängern ermöglicht werden, dieses Hilfesystem zu nutzen.

• Um noch schneller einen Notfalltreffpunkt zu finden, gibt es für Smartphone-Besitzer die Android-App "Hilfe im Wald". Diese App kann kostenlos im Google Play Store heruntergeladen werden.