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Schüler tragen "platte" Geschichten vor

Strahlende Sieger (v.l.): Lara Meyn, Josh Tobaben, Lina Hamm, Thewes Tobaben und Thies Wohlers qualifizierten sich für die nächste Runde (Foto: Isa Steffen)
jd. Harsefeld. Beim niederdeutschen Lesewettbewerb wurden die besten Vorleser ermittelt. "Vertell mol een beten op platt", hieß es kürzlich wieder bei den Schulen zwischen Aue, Lühe und Este: Sieben Grundschulen sowie das Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld beteiligten sich am plattdeutschen Lesewettbewerb des Landschaftsverbandes Stade. Insgesamt 194 Schüler gaben Döntjes zum Besten oder trugen kleine Schmunzelgeschichten vor. Nachdem die Schulsieger ermittelt waren, ging es auf der nächsten Stufe weiter: 39 Schüler hatten sich für den sogenannten Dezernatsentscheid qualifiziert, der in der Harsefelder Rosenborn-Grundschule ausgetragen wurde. Jetzt stehen die fünf besten "Plattschnacker" fest.

Dass Plattdeutsch im Stader Schuldezernat I - es umfasst das Alte Land sowie die Samtgemeinden Horneburg und Harsefeld - keine Fremdsprache ist, wurde wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Die vorwiegend jüngeren Schüler zeigten sich beim Vorlesen nicht nur textsicher - auch ihre Aussprache klang sehr authentisch. Kein Wunder: In etlichen Familien in der Region wird wieder zunehmend "platt" gesprochen, nachdem die "Bauernsprache" jahrzehntelang als verpönt galt.

• Als beste Vorleser auf Dezernatsebene nehmen folgende Schüler am Bezirksentscheid in Bad Bederkesa teil: Lina Hamm aus Bliedersdorf (Altersgruppe A / 3. Klasse), Josh Tobaben aus Bokel (B / 4. Klasse), Thewes Tobaben aus Wohlerst (C / 5. Klasse), Thies Wohlers aus Bargstedt (D / 7. Klasse) und Lara Meyn aus Mulsum (E / 9. Klasse).