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Strahl auf den Wäschepfahl

Eine nachgestellte Szene: Ein fremder Mann pinkelt an den Wäschepfahl

(jd). WOCHENBLATT-Leserin ärgert sich über Pinkel-Pausen in ihrem Garten.

Die Herren der Schöpfung machen es sich einfach, wenn sie die Blase drückt: Reißverschluss auf, ran an den Busch - und "man(n)" ist schnell erleichtert. WOCHENBLATT-Leserin Annette Badstuber* hat damit aber ein Problem: Sie ärgert sich, dass wildfremde Männer in ihren Garten urinieren. "Die Kerle richten ihren Strahl direkt auf meinen Wäschepfahl", schimpft die Mittfünfzigerin: "Das ist doch eine Riesenferkelei."
Die Übeltäter hat die alleinstehende Frau bereits ausgemacht: Es sollen Mitarbeiter eines Energieversorgers sein, der direkt nebenan eine Schaltstation betreibt. Wochenlang sei dort niemand zu sehen, so Badstuber, doch manchmal hielten sich die Techniker gleich einen ganzen Tag in dem garagenähnlichen Gebäude auf. Vom Küchenfenster habe sie alles bestens im Blick. "Die Burschen kommen meist schon mit geöffneter Hose aus dem Kabuff", berichtet Badstuber: "Die müssen ja einen mächtigen Druck haben."
Badstuber wohnt in einem kleinen Dorf auf der Geest. Dort ist die "Pipi-Posse" längst Gesprächtshema an Stammtischen und auf Kaffeekränzchen. Mehrere Leser wandten sich ans WOCHENBLATT. Doch was sagt der Strom-Dienstleister dazu? Das Unternehmen windet sich: Man gehe davon aus, dass die "Behauptungen" nicht zuträfen - und sollte doch etwas an der Sache dran sein, so bedauere man dies, erklärte der Pressesprecher. Beweise hat Annette Badstuber allerdings nicht in der Hand: "Ich fotografiere doch keine Männer mit offenem Hosenstall."

* Name von der Red. geändert.