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Wenn die Pappe nicht mehr reinpasst: Überfüllte Altpapiercontainer in der Harsefelder Ortsmitte

Hier passt nichts mehr rein: ein überquillender Altpapiercontainer (Foto: jd)
jd. Harsefeld. Wie ärgerlich ist das denn: Wer seinen Wochenend-Einkauf in Harsefeld mit der Entsorgung von Pappe oder ähnlich sperrigem Verpackungsmaterial verbinden will, steht regelmäßig vor überquellenden Altpapiercontainern. Vor allem die in die Erde eingelassenen Sammelcontainer auf dem großen Parkplatz in der Ortsmitte (Friedrich-Tobaben-Platz) sind besonders an Samstagen völlig verstopft. Nicht viel besser sieht es am Paschberg aus: Auch dort hilft selbst intensives Nachdrücken nicht, um die alten Pappen in den Container zu befördern. Das WOCHENBLATT hakt nach, wer zuständig ist.

Während Zeitungen und Zeitschriften locker in die heimische Altpapiertonne passen, wird es mit der Entsorgung von festerem Material schwierig. Daher befinden sich noch an mehreren Standorten in Harsefeld größere Sammelcontainer. Doch was nützt es, wenn diese proppenvoll sind?

Ulrich Pergande, der im Rathaus für die Aufstellung der Container zuständig ist, zeigt Verständnis für den Unmut der Bürger. Allerdings könne er die Beschwerden nur weiterleiten - an das Recycling-Zentrum Stade (RZS), das sich um die Entsorgung kümmert. Ihm sei lediglich zugetragen worden, dass es nach Weihnachten ein paar Probleme gegeben habe: „Aber das ist normal. Dann wollen die Leute den Verpackungsmüll von ihren Geschenken loswerden.“

Ein Sprecher des Entsorgungsunternehmens Karl Meyer - die Wischhafener Firma betreibt das RZS - hat zugesagt, dass man die Sache im Blick behalten werde. Er empfiehlt, sich an das Bürgertelefon des RZS zu wenden, wenn mal wieder ein Container überquillt: Tel. 04141 - 64064.
Auf keinen Fall sollte man seine Kartons einfach danebenstellen, wenn der Container voll ist. Das gilt als illegale Müllentsorgung und wird mit einem Bußgeld geahndet.