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Wiedersehen nach 43 Jahren: Belgisches Ehepaar fand mit WOCHENBLATT-Hilfe Cousin wieder

Nach mehr als vier Jahrzehnten endlich wieder glücklich vereint (v.li.): Henri Mobers, Sabine und Wilfried Kaiser sowie Arlette Flaes Fotos: privat Fotos: privat (Foto: privat)
(jd). Viele Leser fieberten vor einem Jahr mit: Arlette Flaes und Henri Mobers aus Belgien suchten nach ihrem Verwandten Wilfried Kaiser. Ihn hatte das Ehepaar aus dem belgischen Dorf Moresnet in den 1970er Jahren häufiger besucht. Zuletzt sahen sie sich 1975, dann verlor man sich aus den Augen. Ein Herzenswunsch des Paares aus Belgien war es, den Cousin zweiten Grades nach mehr als vier Jahrzehnten noch einmal wiederzusehen. Doch wo sollten sie suchen? Der einzige Anhaltspunkt: Wilfried Kaiser hatte damals in Harsefeld gewohnt. Eine Suche per Internet brachte nichts. Dann berichtete das WOCHENBLATT über die verzweifelte Suche - und tatsächlich meldete sich auf den Artikel eine Schwester des Cousins: Wilfried Kaiser war gefunden! Das WOCHENBLATT versprach damals: Wir werden die Leser an dem Wiedersehen teilhaben lassen. Nun war es so weit.

"Einen sehr großen Dank senden ich und meine Frau Arlette an das WOCHENBLATT, das uns diesen Traum möglich machte", schreibt Henri Mobers. Dass es nach 43 Jahren eine Wiedersehensfeier mit dem Cousin aus Deutschland gibt, hatte das Ehepaar kaum zu träumen gewagt. Doch Mitte Juni ging dieser Traum in Erfüllung: Flaes und Mobers besuchten ihren Wilfried an seinem Wohnort in der Nordheide und verbrachten außerdem ein paar Tage bei seinen Schwestern in Hamburg und Buxtehude.

Ursprünglich sollte das Treffen früher stattfinden, doch das sei aus Krankheitsgründen nicht möglich gewesen, so Henri Mobers. Umso größer war jetzt die Freude, die deutsche Verwandtschaft in die Arme schließen zu können. Alte Bilder wurden herumgereicht und neue Fotos geknipst. Die WOCHENBLATT-Redaktion freut sich, zu dieser "Familienzusammenführung" beigetragen zu haben.