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Zwei Radwege entstehen rund um Harsefeld

Bagger bereiten die Trasse für den Radweg nach Griemshorst vor Fotos: jd
jd. Griemshorst/Ruschwedel. Seit Jahren liegen die Pläne dafür in den Schubladen, jetzt werden sie endlich umgesetzt: Im Bereich des Flecken Harsefeld entstehen derzeit zwei neue Radwege. Bei dem einen sind die Bauarbeiten bereits weit fortgeschritten, bei dem anderen haben sie vor ein paar Tagen begonnen.

Das Verlegen der Steine erledigen sie fast im Akkord: Die Arbeit am neuen Rad- und Fußweg zum Ruschwedeler Bahnhof geht Janek Döring und Erol Cakmak von der Firma Bredehöft flott von der Hand. Ein Großteil der mehr 600 Meter langen Strecke haben sie bereits gepflastert. "In rund vier Wochen sind wir fertig", sagt Janek Döring.

Der neue Weg soll vor allem die Sicherheit für die Schulkinder erhöhen. Die sind auf den Zug angewiesen, um zur Schule in Harsefeld zu kommen, und müssen bisher auf der schmalen Fahrbahn laufen. Für rund 150.000 Euro wird es künftig einen sicheren Schulweg geben. Die Gemeinde zahlt aber nur rund ein Drittel der Kosten. Immerhin 96.000 Euro stammen aus einem Fördertopf aus Hannover für touristische Belange. Das ist möglich, weil der Weg als Teil einer touristischen Fahrradroute deklariert wurde.

Ganz am Anfang stehen hingegen noch die Bauarbeiten für den Radweg von Harsefeld nach Ruschwedel. Dort sind Bagger im Moment dabei, den Erdaushub für die rund 2,5 Kilometer lange Trasse vorzunehmen. Im Gegensatz zu Ruschwedel, wo die Gemeinde der Bauherr ist, liegt die Zuständigkeit für die Planungen beim Landkreis, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Allerdings übernimmt die Gemeinde den Teil der Baukosten, der nicht vom Land erstattet wird. Laut Heiko Köhnlein vom Kreis-Umweltamt liegen die Gesamtkosten bei etwa 700.000 Euro. Rund 250.000 Euro wird der Anteil der Gemeinde betragen.

Der Radweg wird nach Angaben von Köhnlein etwa 2,5 Meter breit sein. Im Bereich des Neubaugebietes am Neuenteicher Weg verläuft entlang des Lärmschutzwalles. Im einem Teilbereich soll der Wallfuß abgetragen und durch eine kleine Stützmauer ersetzt werden, um Platz für den Radweg zu schaffen. Die Fertigstellung soll bis Ende des Jahres erfolgen. Danach übernehme der Landkreis den Radweg und sei dann für dessen Unterhaltung zuständig, so Köhnlein.