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Berufsperspektiven für junge Leute schaffen - Das WOCHENBLATT stellt zur Kommunalwahl fünf Fragen an die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in Harsefeld

Eine große Truppe: Die Kandidaten der FWG in der Samtgemeinde Harsefeld (Foto: FWG)
jd. Harsefeld. Die Bürger in Niedersachsen entscheiden am Sonntag über die Zusammensetzung der politischen Gremien vom Gemeinderat bis zum Kreistag. Das WOCHENBLATT hat allen Parteien und Wählergemeinschaften, die zu den Wahlen antreten, fünf Fragen gestellt. Das antwortet die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in der Samtgemeinde Harsefeld:
Was sind die drei wichtigsten Projekte, die der nächste Rat (Samtgemeinde) unbedingt voranbringen soll?
Bei allen Entscheidungen und Vorhaben sind die Besonderheiten der einzelnen Gemeinden zu berücksichtigen. Wir stehen für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Schulträger und Schulen. Inklusion und Integration sind Hauptthemen dabei. Die bestehenden Freizeitangebote müssen erhalten bleiben; das Angebot für junge Erwachsene und Senioren („Mehrgenerationenhaus“) muss erweitert werden. Der sinnvolle Einsatz von Steuergeldern ist oberstes Gebot.
Wie stellen Sie sich für die kommenden Jahre die Integration der Flüchtlinge innerhalb der Samtgemeinde vor?
Integration kann nur gelingen, wenn Landkreis, Arbeitsamt, Samtgemeinde, Firmen und Ehrenamtliche unbürokratisch eng zusammenarbeiten. Das Erlernen der deutschen Sprache und unserer demokratischen, moralischen und ethischen Werte ist unverzichtbar. Asylanträge müssen zeitnah bearbeitet werden. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, um Asylunterkünfte auflösen zu können. Gute Beispiele aus Harsefeld zur Integration im Arbeitsalltag müssen ausgebaut werden.
Die Verkehrs- und Parkplatzsituation im Kernort Harsefeld wird immer wieder von den Bürgern kritisiert. Sehen Sie hier Handlungsbedarf?
Erfahrungen haben gezeigt, dass es immer etwas dauert, bis sich alle an neue Gegebenheiten gewöhnt haben. Das betrifft veränderte Straßenführungen, aber auch Parkangebote. Ein wichtiger Punkt ist dabei, für mehr Verständnis unter- und füreinander zu sorgen. Die besten Konzepte nützen nichts, wenn sie von den Akteuren nicht mit umgesetzt werden. Wir werden weiterhin aktiv an der Optimierung – auch und gerade für Radfahrer - mitarbeiten.
Ist die Samtgemeinde Harsefeld ein attraktiver Wirtschaftsstandort, oder muss aus Ihrer Sicht hier mehr unternommen werden?
Die FWG fordert seit Jahren einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer. Unsere Gewerbeflächen müssen fachgerecht und aktiv an den Markt gebracht werden und unsere hiesigen Firmen und Unternehmen brauchen einen sachkundigen Ansprechpartner. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Arbeitgeber vor Ort wollen wir unterstützen, damit unsere jungen Menschen in Harsefeld auch eine berufliche Zukunft haben und unsere Betriebe ausreichend Nachwuchskräfte.
Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Wie sollten sich die Samtgemeinde und die Mitgliedskommunen auf diese Entwicklung einstellen?
Wir benötigen Wohnraumangebote, die den Bedürfnissen unserer Bürger gerecht werden. Barrierefreiheit ist unverzichtbar. Die ärztliche Versorgung muss so verbessert werden, dass die Erreichbarkeit kein Problem darstellt. Mit der Inbetriebnahme des von uns – gemeinsam mit den Grünen – umgesetzten BürgerBus-Verkehrs ist ein einen wichtiger Schritt getan. Wir werden weitere Projekte unterstützen, die ein selbstbestimmtes Leben für alle ermöglichen.

• Das sind die Kandidaten der FWG für den Samtgemeinderat:
Wahlbereich 1: Susanne de Bruijn, Joachim Pfeiffer, Martin Schimmöller, Carsten Rost, Gisela Kuzniak, Rabea Bargsten, Jörg Reitmann, Svenja Schmahl, Sven Knauff, Marina Hoffmann, Martin Engelmann
Wahlbereich 2: Uwe Arndt, Dörte Meyer, Ingo Cohrs, Sophia Arndt, Johann-Wilhelm Gerdes, Tekla Gerken, Romy Husung, Florian Pott, Hauke Klug, Tobias Templin, Hans-Werner Heins, Jan Löhden, Dr. Jan-Boris Ingerowski