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Brückenpläne werden vorgestellt: Flecken Harsefeld lädt Bürger zum Info-Abend ein

Die geplante Brücke soll für eine direkte Verbindung (rote Linie) aus der Ortsmitte zu den südliche Wohnquartieren sorgen Karte: Flecken Harsefeld
jd. Harsefeld. Kaum ein anderes Bauprojekt in Harsefeld ist bislang einerseits so ambitioniert, andererseits aber auch so umstritten gewesen: Der geplante Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die EVB-Bahnlinie in Höhe des Bahnhofes gilt je nach Blickwinkel des Betrachters mal als städtebauliches Glanzlicht und mal als sinnlose Millioneninvestition. Nachdem auch die Politik bereits kontrovers über den Brückenschlag diskutiert hat, erhalten nun die Bürger die Gelegenheit, sich in die Diskussion einzubringen. Der Flecken Harsefeld lädt am Mittwoch, 25. Oktober, zu einem öffentlichen Infoabend über das Brücken-Projekt ein. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in der Selma-Lagerlöf-Oberschule (Jahnstraße) statt.

Auf dem Abend wird die Verwaltung die aktuellen Planungen für die Brücke vorstellen, die dann mit den Bürgern erörtert werden sollen. Derzeit ist von Kosten in einer Höhe von rund 3,5 Millionen Euro auszugehen. Wie berichtet, soll die Brücke von der Böberstraat zum Querweg führen. Durch den Brückenschlag sollen die Schulen und Freizeitanlagen an der Jahnstraße sowie das angrenzende Wohngebiet für Fußgänger und Radler besser an die Harsefelder Ortsmitte angebunden werden.

Nach Auffassung der Gemeinde bedeutet die Brücke auch mehr Sicherheit auf dem Schulweg: Es wird davon ausgegangen, dass die jetzigen Nadelöhre beim Schülerverkehr, zu denen auch der Tunnel am Redder zählt, entlastet werden. Zudem sollen Pendler, die im Neubaugebiet südliche der EVB-Bahnlinie wohnen, über die Brücke leichter zum Bahnhof gelangen, so die Gemeinde.

• Eine endgültige Entscheidung über den Brückenbau trifft der Rat Flecken Harsefeld voraussichtlich auf der Sitzung am 21. Dezember.