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Chaos am Wendehammer?

Morgens herrscht vor dem Harsefelder Gymnasium reger Betrieb
jd. Harsefeld. Kritik an Zufahrt zur neuen Kita am Gymnasium. Viel Trubel herrscht jeden Morgen kurz vor Unterrichtsbeginn am Harsefelder Aue-Geest-Gymnasium: Aus den Bussen strömen Scharen von Pennälern, etliche kommen mit dem Drahtesel und nicht wenige werden von "Taxi Mama" kutschiert. Die Elternvertreter des Gymnasiums sind nun in Sorge, dass das Verkehrs-Verwirr noch verschärft wird: Direkt neben der Schule haben die Bauarbeiten für eine neue Kita begonnen. Diese soll ihre Zufahrt über den Wendehammer vor der Schule erhalten. Eine Delegation des Schulelternrates um die Vorsitzende Kordula Schäfer trug den Politikern jetzt ihre Bedenken vor.
"Am Wendehammer wird künftig morgens das absolute Chaos herrschen", erklärte Schäfer auf der Sitzung des Bauausschusses. Diese Planung sei keine gute Idee, denn "jeder zusätzliche Verkehr ist an dieser Stelle fehl am Platze." Radelnde Kinder, die die Auffahrt zum Kita-Parkplatz kreuzen, könnten gefährdet werden. Die Elternvertreter forderten Politik und Verwaltung auf, noch einmal zu überdenken, ob die Zufahrt zur neuen Kita nicht auf die andere Seite verlegt werden könnte. Bauamtsleiter Peter Walthart sicherte zu, die Sache "im Hinterkopf" zu behalten.
Ein weiteres Problem in dieser Ecke brennt den Elternvertretern schon seit längerem auf den Nägeln: Ein unbefestigter Sandweg, der ebenfalls in den Wendehammer einmündet, ist einer der meistbenutzen Schulwege in Harsefeld. Doch dieser Weg befinde sich in einem desolaten Zustand, so Schäfer. Besonders an Regentagen sei es eine Zumutung, auf der mit Pfützen übersäten Strecke unterwegs zu sein. "Die Kinder kommen mit verdreckten Rädern und schmutziger Kleidung in der Schule an", beklagt sie sich: "Wir Eltern fordern ja keinen teuren gepflasterten Belag, doch eine bessere Befestigung dieses Weges ist unbedingt erforderlich."