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Diskussionsrunde mit jungen "Experten": Schüler berieten im Harsefelder Rathaus über Spielgeräte

Mädchen und Jungen aus den beiden Harsefelder Grundschulen waren zu Gast im Rathaus
jd. Harsefeld. Wo sonst Politiker debattieren, kamen jetzt Kinder zu Wort: 20 Grundschüler befassten sich im Harsefelder Ratssaal mit einem Thema, für das sie die geborenen Experten sind. Es ging um die Anschaffung neuer Spielgeräte. Diese sollen auf dem Abenteuerspielplatz aufgestellt werden, der zwischen Campingplatz und Klosterteichen angelegt wird. Samtgemeindebürgermeister Rainer Schlichtmann und Planer Rainer Dittloff wollten dazu die Meinung der Kinder einholen.
Diese hielten mit ihren Ansichten nicht hinterm Berg: Die Klassensprecher der dritten und vierten Klassen trugen die Ergebnisse einer Umfrage in den beiden Harsefelder Grundschulen vor. Die anwesenden Erwachsenen staunten nicht schlecht, als die jungen "Fachleute" mit ihrer Bewertung loslegten. In der Diskussion um die Vor- und Nachteile einzelner Spielgeräte ging es richtig zur Sache.
Nicht so gut kamen der Turm mit Rutsche, die Nestschaukel und die kleinen Holzpferde an. Mit den Argumenten "So etwas hat doch fast jeder im eigenen Garten stehen" und "Davon gibt es schon genug in Harsefeld" wischten die Schüler diese Vorschläge vom Tisch. Favoriten sind dafür ein großes Holzschiff, eine hölzerne Burg sowie ein kleiner Wasserlauf.
Rathaus-Chef Schlichtmann war angetan vom sachlichen Stil, in dem die Schüler ihre Meinungen vortrugen: "So wie ihr heute miteinander diskutiert habt, ist es typisch für unsere Ratssitzungen." Für die Umsetzung der Vorschläge stehen 70.000 Euro zur Verfügung.