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Eine Kita in Ahlerstedt mit vielen Extras

jd. Ahlerstedt. Die Gemeinde Ahlerstedt will eine Million Euro in Neubau investieren.

"Das wird eine der innovativsten Kitas im gesamten Landkreis Stade" - Ahlerstedts Bürgermeister Uwe Arndt zeigt am Computer stolz den Entwurf eines großzügig gestalteten Gebäudekomplexes. Zuvor hatte sein Gemeinderat den Plan abgesegnet, gegenüber vom Schulzentrum einen Kindergarten-Neubau mit vier Gruppenräumen zu errichten. Rund eine Million Euro investieren die Ahlerstedter in Grundstück und Gebäude, etwa 350.000 Euro packen das Land und der Kreis dazu.
Für dieses Geld kann die Gemeinde einen anständigen Bau hinstellen, der weit über den Standard hinausgeht. Als Beispiel nennt Arndt die Raumgröße: Diese liege weit über den Mindestvorgaben. "Rund 600 Quadratmeter sind vorgeschrieben, wir setzen aber 880 Quadratmeter an", erklärt der Bürgermeister.
Außerdem sind laut Arndt noch einige Extras vorgesehen, die in den meisten Einrichtungen fehlen. So erhält jede Gruppe einen Zusatzraum, in dem Kleingruppen oder einzelne Kinder ungestört "ihr Ding" machen können. Ein besonderer Clou sei das "Atelier", so Arndt: Dort haben kleine Handwerker und Künstler die Möglichkeit, nach Herzenslust zu pinseln und zu werkeln.
An die Eltern, die ihren Nachwuchs per Buggy bringen, haben die Planer ebenfalls gedacht: Direkt neben den Eingangsbereich kommt ein separater Raum für die Kinderkarren. "Dort stehen die Karren sicher und vor allem trocken", meint Arndt. Anderswo müssten die Karren provisorisch unter Vordächern oder Carports abgestellt werden.
Die neue Kita soll zum Beginn des Kindergartenjahres 2014/15 - also bereits in einem Jahr - fertiggestellt sein. In den Räumen werden zwei Krippengruppen sowie jeweils eine Hort- und eine Normalgruppe untergebracht. Sollte weiterer Bedarf bestehen, können zwei zusätzliche Gruppenräume angebaut werden.