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Grüne auf Waldexkursion: Forstamtsleiter führte Mitglieder der Öko-Partei durch den Harsefelder Braken

Führte seine "grünen" Gäste durch den Wald: Forstamtsleiter Dr. Otto Fricke (Mitte)
md. Harsefeld. Über Waldnutzung, Jagd und Naturschutz in der Forstwirtschaft informierten sich kürzlich Mitglieder der Grünen aus dem Kreis Stade. Sie ließen sich von Dr. Otto Fricke, dem Leiter des Forstamtes Harsefeld, durch das Naturschutzgebiet Braken führen. Der Braken zwischen Harsefeld und Ahlerstedt ist eines der letzten naturbelassenen Waldgebiete der Region.
Auf der Exkursion erläuterte Fricke die Funktion des Braken als bedeutender Lebensraum für geschützte Tier- und Pflanzenarten und verdeutlichte dabei die ökologische Waldentwicklung. Außerdem führte er seine Gäste in die verschiedenen Aspekte der nachhaltigen Waldbewirtschaftung ein. Besonders beeindruckend fanden die Besucher die Gebiete mit einem hohen Bestand an sehr alten Bäumen. Diese Bereiche sind sich selbst überlassen. So bleiben umgestürzte Stämme liegen und bieten Brut- und Nistplätze.
Fricke wies darauf hin, dass mit der Waldbewirtschaftung auch die Wildbewirtschaftung untrennbar verbunden sei. Er erläuterte, warum die Jagd notwendig sei und ging auf die Entwicklung der Wildbestände ein. Der Förster brachte auch einige kritische Anmerkungen an: Nach seiner Meinung ist die Forderung von Grünen und Umweltverbänden nach einem Verbot der Fallenjagd auf Marderhunde und Waschbären ein falscher Ansatz.