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Harsefeld setzt weiter auf die EWE

Bürgermeister und Vertreter der EWE bei der Vertragsunterzeichnung im Harsefelder Rathaus

Stromversorger schließt mit Kommunen der Samtgemeinde neuen 20-Jahres-Vertrag ab.

Die EWE wird für weitere 20 Jahre eines der größten Stromnetze im Landkreis Stade betreiben. Die vier Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Harsefeld bleiben dem regionalen Energieversorger, der sich überwiegend in öffentlicher Hand befindet, treu. Im Harsefelder Rathaus setzten kürzlich der Geschäftsführer von EWE-Netz, Hans-Joachim Iken, und die Bürgermeister der Gemeinden Harsefeld, Ahlerstedt, Bargstedt und Brest ihre Unterschriften unter die neuen Wegenutzungsverträge. In diesen sind die Rahmenbedingungen für den Bau und Betrieb von Versorgungsleitungen auf Gemeindegrund festgelegt.
Anlässlich der Vertragsunterzeichnung sprach Harsefelds Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann von einem hohen Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von EWE-Netz. Nach Ablauf des bisherigen Vertrages zum Jahresende 2011 musste die Vergabe der Nutzungsrechte für das rund 580 Kilometer lange Stromnetz neu ausgeschrieben werden - und zwar europaweit. Zunächst gab es Überlegungen in der Politik, das Netz von den Samtgemeindewerken übernehmen zu lassen. Doch dafür hätten die Harsefelder tief in die Tasche greifen müssen: Die EWE beziffert den Sachzeitwert des Netzes auf etwa 16 Millionen Euro.
Statt selbst das Netz zu betreiben und sich dafür hoch zu verschulden, setzen die Kommunen der Samtgemeinde nun weiter auf die bewährte Zusammenarbeit mit der EWE. "Wir werden ein verlässlicher Partner bleiben", versprach EWE-Netz-Chef Iken. Er hoffe auf eine positive Signalwirkung auch für andere Kommunen. Nach seiner Ansicht ist es wichtig, dass die EWE in der Region über ein zusammenhängendes Netz verfügt. Durch die Energiewende kämen große Herausforderungen auf die Stromversorger zu. "Diese wollen wir gemeinsam mit den Kommunen lösen", erklärte Iken.
Der Anschluss von immer mehr Windenergie-, Biogas- und Photovoltaikanlagen macht laut Iken einen Um- und Ausbau der Netze erforderlich. Die Steuerung werde immer komplexer. Nach Angaben des EWE-Netz-Geschäftsführers liegt der Anteil des von der EWE transportierten Ökostroms bereits jetzt bei 70 Prozent.