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Klethener Todeskreuzung: Baubeginn für Kreisel im März 2014?

Die Klethener Todeskreuzung wird bald entschärft sein. Dort soll ein Kreisel entstehen
jd. Ahlerstedt-Klethen. Die "Todeskreuzung" ist bald Geschichte: Planungen für Kreisverkehr sollen weitgehend abgeschlossen sein. Die Planungen für den Bau eines Kreisels an der berüchtigten "Todeskreuzung" in Ahlerstedt-Klethen sind fast abgeschlossen. Dem WOCHENBLATT liegt bereits eine detaillierte Zeichnung mit den Abmessungen des Kreisels vor. Demnach soll der Außendurchmesser rund 40 Meter betragen, die Spurbreite beläuft sich auf 6,50 Meter. In der Mitte ist eine Durchfahrt für Schwertransporte vorgesehen. Wenn alles glatt läuft, soll der neue Kreisel im Sommer 2014 fertiggestellt sein.
Um die Pläne für den Kreiselbau umzusetzen, müssen noch 1.900 Quadratmeter rund um die derzeitige Kreuzung angekauft werden. Doch das dürfte kein Problem sein: Die drei Eigentümer hatten bereits ihre Verkaufsbereitschaft signalisiert und die Gemeinde Ahlerstedt erklärte sich schon im Vorfeld der Planungen bereit, die Kosten des Geländeankaufs zu tragen.
Sofern alle Beteiligten einverstanden sind und es keine Einwände Dritter gibt, kann auf einen Planfeststellungsbeschluss verzichtet werden. Durch diesen sogenannten "Planverzicht" ist es möglich, mit den Bauarbeiten wesentlich früher zu beginnen als bei dem üblichen Verfahren. Sollte alles klappen, könnten die Bagger bereits im März loslegen.
Die Forderung nach der Errichtung eines Kreisels kam bereits im Frühjahr 2011 auf. Damals demonstrierten rund 500 Menschen für eine Entschärfung der Kreuzung, an der sich zuvor mehrere schwere Unfälle mit tödlichem Ausgang ereignet hatten. Kommunal- und Kreispolitiker brachten Resolutionen ein, um den Kreiselbau zu unterstützen.
Doch die Planungen verliefen zunächst schleppend. Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau verfügte über keine ausreichenden Kapazitäten, um das Bauvorhaben auf den Weg zu bringen. Nach einem weiteren schweren Unfall im Frühjahr 2012 machte Landrat Michael Roesberg die Angelegenheit zur Chefsache. Seitdem bewegt sich etwas. Die Baukosten von rund 400.000 Euro werden sich Kreis und Land teilen. Während der Landkreis Stade seinen Anteil bereits im aktuellen Haushaltsplan eingestellt hat, wird das Geld aus Hannover erst im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.

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