Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Mehr als 14 Millionen Euro und eine "Beitragssenkung": Haushalt 2017 der Samtgemeinde Harsefeld liegt vor

Hat wieder ordentlich gerechnet: Kämmerer Ulrich Pergande (Foto: jd)
jd. Harsefeld. Die 14-Millionen-Marke ist geknackt! Die Samtgemeinde Harsefeld vermeldet beim Haushalt für 2017 einen neuen Rekordwert: Das Volumen des Zahlenwerks liegt bei bei 14.051.400 Euro. Das sieht auf den ersten Blick nach einem "dicken Batzen" Geld aus, doch von dieser Summe bleibt längst nicht alles in der Samtgemeinde hängen. So wird etwa die Hälfte der Zuwendungen vom Land in Höhe von fast 5,5 Millionen Euro an den Landkreis weitergereicht: Für die Kreisumlage muss die Samtgemeinde rund 2,5 Millionen Euro aufwenden. Ohne die von Landrat Michael Roesberg angekündigte Senkung der Umlage von 52,5 auf 51 Prozentpunkte würden die Zahlungen noch 75.000 Euro höher ausfallen.

Dank der großzügigen Geste des Landrats kann sich auch die Samtgemeinde generös zeigen: Die Umlage für die vier Mitgliedskommunen wird ebenfalls gesenkt. Der sogenannte Hebesatz wird auf 27 Prozent reduziert. Ein historischer Tiefstand: Lag dieser Satz vor fünf Jahren doch noch bei 35 Prozent. Möglich ist das aber auch, weil sich die Finanzkraft der Gemeinden erheblich verbessert hat. Entsprach ein Prozentpunkt im Jahr 2011 einem Gegenwert von 100.000 Euro, werden für 2017 etwa 150.000 Euro pro Prozentpunkt prognostiziert. Unter dem Strich hat die Samtgemeinde nicht weniger in der Kasse, aber die Mitgliedsgemeinden dürften sich zusammen über ein Plus von 300.000 Euro freuen. Größter "Beitragszahler" bleibt dabei der Flecken, der rund 61 Prozent zur Umlage beisteuert.

"Beim Haushaltsplan gibt es aber noch einige Unsicherheitsfaktoren", sagt Kämmerer Ulrich Pergande, der das umfangreiche Zahlenwerk in den vergangenen Wochen akribisch zusammengestellt und zu Papier gebracht hat. So seien die Werte bei den Zuweisungen des Landes hochgerechnet: "Da die verbindlichen Zahlen aus Hannover immer erst später kommen, ist es das berühmte Lesen in der Glaskugel." Aufgrund von Erfahrungswerten setze die Samtgemeinde bestimmte Quoten ein, die im Zuge der Haushaltsberatungen oft noch austariert würden. (jd). Neben den Personalkosten mit fast fünf Millionen Euro stehen die Beträge, die für den Betrieb und Unterhalt der Schulen aufgewendet werden, an zweiter Stelle bei den Ausgaben: Für die sechs Schulen in der Zuständigkeit der Samtgemeinde werden ca. 2,2 Millionen Euro gezahlt.

Die Investitionen - diese werden nicht über den Haushalt verbucht - betragen rund 3,6 Millionen Euro. Das meiste Geld geht in die Sanierung von Wegen, höhere Summen werden für die Feuerwehr und den Umbau der Eissporthalle verwendet. Investiert werden 3,6 Millionen Euro