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Nun will Harsefeld doch Ökostrom beziehen

jd. Harsefeld. Jetzt sollen die öffentlichen Gebäude in Harsefeld doch mit Ökostrom versorgt werden. Zunächst war ein Antrag der Grünen, künftig nur noch Strom aus regenerativen Quellen zu beziehen, im Bauausschuss des Fleckens abgelehnt worden. SPD und FWG scheuten die jährlichen Mehrkosten von bis zu 2.500 Euro.
Nach der Berichterstattung im WOCHENBLATT (siehe dazu: Schizophrenie beim Strom?) kam eine Mehrheit der Politiker nun zur Einsicht, dass es wohl nicht so ganz zu Harsefelds Image als Klimakommune passt, wenn die Gemeinde Strom bezieht, der in Atom- oder Kohlekraftwerken erzeugt wird.
Im nicht-öffentlichen tagenden Verwaltungsausschuss wurde die Entscheidung des Bauausschusses gekippt. Der Flecken will sich in den kommenden zwei Jahren mit Ökostrom versorgen lassen, wenn der Preis nicht mehr als zehn Prozent über den Kosten für konventionellen Strom liegt.