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Ortsmitte aus einem Guss

Für Autos ist in der Griemshorster Straße derzeit kein Durchkommen. Dort sind jetzt die Bagger und Baufahrzeuge unterwegs

jd. Harsefeld. In Harsefeld wird die Griemshorster Straße umgestaltet / Bauarbeiten dauern mindestens bis November

Das Bild Harsefelds hat sich in den vergangenen vier Jahren erheblich gewandelt: Mit Geldern der Städtebauförderung wurde die Ortsmitte grundlegend umgestaltet. Eine der ersten Maßnahmen war die Umgestaltung des zentralen Platzes zwischen dem Rewe-Markt und der Bäckerei Hillert. Das Gelände wurde erheblich aufgewertet und hat dadurch seinen Hinterhof-Charakter verloren. Der große Wurf gelang der Gemeinde mit der Marktstraße: Die kleine Einkaufsmeile des Geestfleckens erhielt 2012 eine komplett neue Optik. Als letztes großes Bauprojekt, das Harsefeld im Rahmen der Städtebauförderung umsetzt, wird nun der Umbau der Griemshorster Straße zu einer verkehrsberuhigten Zone in Angriff genommen.
Seit Ende April sind die Bauarbeiter an der bisherigen Durchgangsstraße, die auch von vielen Lkw auf dem Weg von der A1 zu den Stader Industriegebieten genutzt wurde, zugange. Der Abschnitt zwischen der Einmündung der Mittelstraße und dem Kreisel am "Roten Platz" ist größtenteils gesperrt. Wer aus südlicher Richtung kommt, muss den Umweg über die neue Ortsmitten-Umgehung nehmen oder innerorts über die Kloster- und Schulstraße ausweichen.

Baubeginn verzögerte sich

An dieser Verkehrssituation wird sich wohl bis zum Spätherbst nichts ändern. Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann teilte kürzlich mit, dass mit einer Verzögerung der Fertigstellung zu rechnen sei. Anfang November als ursprünglich angepeilter Termin könne wohl nicht mehr gehalten werden. Als Grund nannte Schlichtmann den langen Winter. Dadurch habe sich der Baubeginn um Wochen nach hinten verschoben.
"Die Neugestaltung der Griemshorster Straße wird in gleicher Optik wie die Marktstraße ausgeführt", erklärt Schlichtmann. Dadurch wirke dann der Straßenbereich im Ortskern wie aus einem Guss. Der Lkw-Verkehr wird künftig ganz aus der Straße verbannt. Die Pläne sehen eine erheblich schmalere Fahrbahn vor. Und Harsefeld bleibt seinem Ruf als "Kreisel-Kommune" treu: Vor der Firma Gorgs entsteht der sechste Kreisverkehr des Fleckens.
Die Baukosten in Höhe von fast 750.000 Euro wird der Flecken mit Hilfe einer ordentlichen Finanzspritze aus Bundes- und Landesmitteln wuppen: Die Finanzierung wird zu zwei Dritteln von der Städtebauförderung übernommen. Die Harsefelder packen die Gelegenheit beim Schopfe und erneuern auch die Kanalisation. Dafür sind noch einmal 330.000 Euro fällig. Aber auch da fließen Fördergelder.