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Kunst aus alten Kisten

Hans-Jürgen Berg vom Stader Baumhaus-Museum (li.) stellte Dietrich Alsdorf und Monika Roesberg vom Museum Harsefeld Exponate zur Verfügung
jd. Harsefeld. Harsefelder Museum zeigt filigrane Schnitzarbeiten. Womit haben sich die Menschen nur beschäftigt, als es noch keine Fernseher gab? Ein kleinen Einblick in die "Freizeitgestaltung" vor 100 Jahren bietet eine neue Ausstellung im Harsefelder Museum. Dort sind noch bis zum 11. September kunstvoll gestaltete Kerbschnitzarbeiten aus Holz zu sehen, die vorwiegend in der Zeit um 1900 entstanden. Als Grundmaterial dienten vor allem ausgediente Zigarrenkisten. Daraus fertigten die Männer an langen Winterabenden vor dem Ofen kleine Kästen, Schatullen oder Bilderrahmen an, während die Frauen stickten oder Löcher stopften.
Mit einer Laubsäge wurden zunächst dünne Streifen ausgesägt, die mittels eines Schnitzmessers kleine Kerben erhielten. Diese Leisten klebte man dann als Zierde auf Rahmen oder Kästen.
• Das Museum Harsefeld (Am Amtshof 3) hat dienstags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Sonn- und feiertags zusätzlich von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.