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Definitiv kein Kindergeburtstag

Dennis Mahler übersteht erfolgreich die "TorTour de Ruhr" / Ultraläufer kam erst spät zu seinem Sport

ig. Harsefeld. Zur Leichtathletik kam er erst spät. Bis 2012 spielte Dennis Mahler Fußballl und engagierte sich als Trainer. Dann fesselten ihn Live-Übertragungen vom Marathon-Läufen so sehr, dass er mit dem Laufen begann. Inzwischen hat der Einzelkaufmann, der im elterlichen Edeka-Markt in Bütfleth arbeitet und für "MC Pirates" startet und Marathon-Läufe absolviert. Und auch schon erfolgreich vier "Ultra-Läufe" überstanden hat. Der Harsefelder, der bis zu vier Mal die Woche trainiert und Trainingsläufe bis zu 60 km zurück legt, nahm über Pfingsten an einem besonderen Lauf teil: TorTour de Ruhr. "Ein Wahnsinns-Rennen, das es in sich hatte. Das war definitiv kein Kindergeburstag", blickt Mahler zurück. "Die Strecke führt von Ahrensburg Nonstop nach Duisburg." Für Laien unfassbare 161 Kilometer mussten überstanden werden. Für Mahler kein Problem: Er kam nach rund 25 Stunden ins Ziel. "Ich war überglücklich", so der 34-Jährige. "Die Platzierung war und ist Nebensache." Der Lauf wurde um 18 Uhr gestartet und führte durch die Nacht. Die Härte des Rennens forderte in der Nacht ihrenTribut: Einige Läufer verliefen sich und stiegen aus. "Wer die kalte Nacht überstanden hatte und bei Tagesanbruch noch auf der Strecke war, hatte den Großteil hinter sich gebracht und kam dem Ziel langsam näher", so Mahler., der 25:37:50 Stunden benötigte. Unterstützt wurde er durch seine Ehefrau Merle und Schwiegervater Matthias Bittner, die ihn über 20 Stationen mit dem Auto begleiteten. Vereinskollege Manfred Arndt fuhr mit dem Fahrrad mit.
Das nächste große Ziel steht schon fest: Am 4. und 5. Juni liegt wieder ein besonderer Wettkamp an: In Duisburg will er zwei Marathon-Läufe angehen. Sein Ziel: eine Zeit unter drei Stunden schaffen.