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In Harsefeld tut sich was

Die 1. Herren spielt in der neuen Saison in der Kreisliga (Foto: oh)

Harsefelder Handball arbeitet an Perspektiven / Talente sollen gehalten werden

ig. Harsefeld. "Im Jugendbereich ist die Handballsparte des TuS Harsefeld gut aufgestellt", sagt Handball-Sprecher Pascal Görsch. "Zwei Mannschaften spielen in der Landesliga, vier bewähren sich regelmäßig in der Kreisoberliga."
Man könnte denken, dass sechs Mannschaften dieser Qualität für einen
Verein die reinste Freude sind, so Görsch weiter. "Doch die Medaille hat wie immer zwei Seiten. Früher oder später heißt es für jeden der jungen Spieler, aufzurücken in die Mannschaften der höheren Altersklassen." Und hier würden die Probleme beginnen: Eine A-Jugend gibt es nur im Bereich der Damen. Beide Herren-Mannschaften spielen "nur" in der Kreisklasse.
Görsch: "Das reicht nicht aus. Vereine im Umkreis bieten attraktivere Alternativen. So ist es bis zum Vereinswechsel nicht mehr weit." Da stecke ein Verein viel Geld in sportliche Ausbildung, auch mit Hilfe von gemeinnützigen Organisationen, könne die Spieler aber mangels sportlicher Perspektiven nicht halten, ärgert sich Görsch.
"Das Problem wurde aber in Harsefeld erkannt - so langsam tut sich etwas", erklärt TuS-Spartenleiter Rainer Wulf. "Für die Saison 2012/2013 wurde die 1. Herren neu aufgestellt und als Perspektive für Jugendliche ausgerufen."
In der ablaufenden Saison führte Trainer Stephan Köster das Team schon zum Meistertitel. In der neuen Saison soll in der Kreisliga an diesen Erfolg angeknüpft werden. Das Minimalziel: Klassenerhalt, um dann den nächsten Schritt nach oben machen zu können. Am 26. April findet das letzte Spiel der 1. Herren in der Kreisklasse in Drochtersen statt.