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Mit viel Glück gepunktet

In der Schluss-Phase stand das Tigers-Tor unter Dauerbeschuss (Foto: oh)

Harsefelder Eishockey-Tigers besiegen Timmendorf mit 5:4

ig. Harsefeld. Das Spiel sei wahrlich keine Augenweide gewesen, sagt Tigers-Pressewart Manfred Jesgarsch. "Nur die drei Punkte zählen." Das Regionalliga-Team des TuS Harsefeld putzte am vergangenen Wochenende vor 350 Fans im heimischen Superdome Timmendorfer Strand 1b mit 5:4.
Der Tabellenletzte kam im ersten Drittel gut ins Spiel. Die Tigers leisteten sich viele Fehler im Spielaufbau, im Körper- und Positionsspiel. "Auch der Einsatz war schwach", kritisiert Jesgarsch. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Tigers in der dritten Minute mit 0:1 zurücklagen.
Das zweite Drittel ging Harsefeld besser an, erzielte in der 22.Minute durch Bastian Cammann den 2:1 Führungstreffer. Die erwartete Ruhe im Tigers-Spiel stellte sich aber nicht ein. Timmendorf glich in der 25.Minute in Unterzahl zum 2:2 aus.
"Das war der unser Weckruf", so der Pressewart.
Die Gastgeber waren jetzt präsenter, erzielten in der 27. und der 28. Spielminute Tore durch Alexander Boswinkel und Björn Müller. Die Zuschauer feierten die Tigers und hofften, dass ihr Team das Spiel jetzt übernehmen würde. Doch weit gefehlt! Der Schlendrian trat wieder ein. Mit Folgen: In der 29.Spielminute erzielten die Gäste von der Ostsee den 4:3 Anschlusstreffer.
Das dritte und letzte Drittel eröffneten die Tigers in der 44.Minute mit dem 5:3. Zum Spielende hin wurde es noch einmal spannend. Eine unnötige Strafe in der 58.Minute brachte Timmendorf wieder auf die Überholspur. Das Gästeteam nahm ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Das Tigers-Tor stand jetzt unter Dauerbeschuss. In der 59. Minute gelang der Anschlusstreffer. Zum Ausgleich reichte es aber nicht. Jesgarsch: "Den Ansturm bis zum Spielende überstanden wir nur mit Glück."