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Nichts für schwache Nerven

Stolz auf Bronze - Luisa Vosgerau, Elisa Schult, Leann-Vivien Leimann, Sabrina Heitmann, Elisa Pott (hinten v.li.) Celine Brey, Vivien Werner und Helke Meyer (vorne v.li.) (Foto: Foto: oh)

U14-Mädchen des MTV Wangersen gewinnen Bronzemedaille bei der Deutschen Faustball-Meisterschaft

ig. Wangersen. Die Faustball-Mädchen des MTV Wangersen überraschten bei den Deutschen Meisterschaften der U14 in Bademeusel mit dem Gewinn der Bronzemedaillen. "Damit war nicht unbedingt gerechnet worden", sagt Pressesprecher Bernd Schnackenberg. "Der Jubel war jedenfalls groß, als das Match um Rang drei gegen den Landesrivalen TV Brettorf mit 2:1 Sätzen siegreich beendet wurde."
In der Vorrunde ging es zuerst gegen den TV Jahn Schneverdingen. „Das sind immer wieder besondere Spiele“, wusste Trainerin Katja Vosgerau. Und so sollte es diesmal auch werden: Im ersten Satz schienen die MTV-Mädchen nicht wach zu sein, steckten ein bitteres 5:11 und 13:15 ein. Vosgerau: "Dadurch stieg der Druck für das Erreichen der Hauptrunde."
Doch die MTV-Mädels kamen in Schwung, besiegten den VfL Kellinghusen (2:0), TSV Pfungstadt (2:0) und die FV Glauchau-Rothenbach (2:0), verbuchten 6:2 Punkte und zogen in die Qualifikation ein. Hier gab es gegen den Güstrower SC eine mehr als harte Auseinandersetzung. „Nichts für schwache Nerven“, so die MTV-Trainerinnen Vosgerau und Sabine Brey. Aber sie durften jubeln: Ihre Mädchen gewannen mit 2:1, trafen im Halbfinale auf den späteren Deutschen Meister und Topfavoriten TV 03 Nürnberg-Eibach und verloren 0:2. "Der Respekt war wohl zu groß", so Vosgerau.
Das kleine Finale um Bronze mit dem Landesgefährten TV GH Brettorf entwickelte sich zu einer Partie, die an Spannung nicht zu überbieten war. „Unsere Mädchen zeigten alles, was sie können. Darauf sind wir mehr als stolz“, urteilten die Trainerinnen. Brettorf ging zunächst in die Offensive, musste sich dennoch mit 7:11 geschlagen geben, um dann aber beim eigenen 11:8 ausgleichen zu können. Im dritten Satz steigerte sich das Team, setzte sich 11:7 durch - und wurde mit "Bronze" belohnt.