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Public Viewing in Harsefeld: Die Erlösung kam in der Verlängerung

Stephen Famewo, Ex-Stürmer des TuS Harsefeld, jubelte gemeinsam mit Christina Heinzel, Robert Aleksiejuk und Alessia Kell. Der Fußballer aus Nigeria war froh, dass zumindest die Deutschen weitergekommen sind, nachdem das westafrikanische Team den Franzosen unterlag
jd. Harsefeld. Lag es an der späten Anpfiff-Zeit? Am Montagabend fanden sich in der Harsefelder Eissporthalle nur knapp 800 Fans ein, um sich das "Spät-Spiel" des deutschen Nationalteams gegen die Wüstensöhne aus Algerien anzuschauen. Die Vorrunden-Spiele von "Jogis Jungs" verfolgten jeweils rund 2.000 Fußball-Begeisterte auf der Riesen-Leinwand. So manch einer ärgerte sich wahrscheinlich im Nachhinein, sich pünktlich zum Spielbeginn um 22 Uhr eingefunden zu haben. In der Eissporthalle herrschte angesichts des planlosen Gekickes, das die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit bot, zunächst eher verhaltene Stimmung. Erst gegen Ende der zweiten Hälfte wurde die Atmosphäre gelöster, um schließlich in der Verlängerung in lautstarken Jubel zu münden. Die Fans in der Eissporthalle tobten vor Begeisterung, nachdem die Algerier durch Tore von Schürrle und Özil in die Wüste geschickt wurden.

Nach dem glücklichen 2:1 im Achtelfinal-Match steht am Freitag, 4. Juli, um 18 Uhr die Viertelfinal-Begegnung gegen Frankreich an. Die Pforten der Harsefelder Eissporthalle sind dann wieder für das Public Viewing geöffnet.