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Was muss, das muss!

Bei strahlendem Sonnenschein startet Drittligist Beckdorf auf der Laufbahn in die Saisonvorbereitung

ig. Beckdorf. "Was muss, das muss", sagt Lars Dammann. Der Coach des Drittligisten SV Beckdorf lud am vergangenen Montag zum ersten Vorbereitungs-Training ein. Auf dem Stundenplan: Lauftraining und Sprungkrafteinheiten. "Es ist wohl der unbeliebteste Teil der Saison für jeden Spieler. Doch jeder Akteur weiß, wie wichtig er ist. Denn dieser Teil bildet die Grundlage für die kommende Spielzeit", so der Coach.
Noch fehlten Jan Fieritz, Markus Bowe, Maris Versakovs, Henning Scholz und Stefan Völkers, die teils aus beruflichen Gründen verhindert waren oder noch im Urlaub verweilten
Nachdem der SV Beckdorf im vergangenen Jahr während seiner Vorbereitung oftmals improvisieren musste, weil die Beckdorfer Halle monatelang nicht Sanierungsarbeiten nicht bespielbar war, gibt es jetzt wieder ausgezeichnete Bedingungen. So kann neben der Sporthalle in Beckdorf auch auf dem Beachfeld oder der Laufbahn in Hollenstedt trainiert werden.
Noch vollkommen ohne einen Handball in der Hand gehabt zu haben und ohne Leistungsträger wie Maris Versakovs und Stefan Völkers trat das Team am vergangenen Mittwoch bei Zweitligaaufsteiger SV Henstedt-Ulzburg an. "Der ein oder andere Spieler wurde auf ungewohnter Position eingesetzt. Die Varianten, die wir getestet haben, sind aber jedoch durchaus Varianten für die Saison", sagt Dammann, der mit dem Einsatz seiner Truppe zufrieden war. "Im Angriff merkte man noch die fehlende Abstimmung, aber dennoch zeigten Lasse Kohnagel und Marek Werner ihre Qualitäten."
Auch der mögliche Neuzugang Bentor Deniz Torres habe seinen Können gezeigt. Halbzeitergebnis: 19:15 für Henstedt. Der Coach: "Dies lag insbesondere am starken Konterspiel der Henstedter insbesondere über Neuzugang Lauenroth auf rechts. Die Führung wäre noch höher ausgefallen, wenn nicht Stefan Stielert so stark gehalten hätte."
Der Keeper machte in Halbzeit zwei Platz für Neuzugang Florian Knus, der zunächst einige Male hinter sich greifen musste, als Henstedt jeden Fehler der Beckdorfer gnadenlos bestrafte. Erst als Henstedt mit 10 Toren führte und Matthias Karbowski zu wechseln begann, stabilisierten sich die Beckdorfer - und auch Florian Knust zeigte starke Paraden. Am Ende unterlag der SV verdient mit 36:33.