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Kinderschuhe als Gesundheitsrisiko?

Kinderschuhe können gefährliche Schadstoffe enthalten (Foto: Steffens)

Viele Billigprodukte von Discounter sind mit Chemikalien belastet

(sb). Was für ein Angebot: Zwischen Pfandrückgabeautomat und Kühlregal noch schnell ein Paar Kinderstiefel für 12,99 Euro in den Einkaufswagen packen. Was viele nicht wissen: Dieses Schnäppchen beinhaltet laut einer Studie der Umweltorganisation Greenpeace eine gehörige Portion Chemie.

Die Fachleute haben sowohl Schuhe als auch Textilien aus Discount-Sonderposten unter die Lupe genommen. Ein Ergebnis: Kinderschuhe wiesen im Test die höchste Belastung auf. "Unter anderem wurden das Lösungsmittel Dimethylformamid und gefährliche Weichmacher in sehr hoher Konzentration nachgewiesen", sagt Anne Steffens vom Schuhhaus Steffens-Springer, das u.a. Filialen in Harsefeld, Fredenbeck und Hemmoor betreibt. "Die Stoffe gelten als krebserregend und fortpflanzungsgefährdend und können Allergien auslösen." Die Schuh-Expertin rät deshalb von Kauf solcher Schnäppchen ab.

Steffens setzt bei seinem Sortiment auf Herstellerderen Produkte einen hohen Lederanteil aufweisen, schadstofffrei sind und umweltfreundlich produziert werden. Zudem achtet das geschulte Verkaufsteam auf die richtige Passform. Denn zu kleine oder zu enge Schuhe können zu Spätfolgen für den gesamten Körper führen, insbesondere für den Rücken. Damit Kinderschuhe perfekt sitzen, haben alle Verkäuferinnen im Schuhhaus Steffens ein Zertifikat zur korrekten Vermessung der kleinen Füße.