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8.000 Kilometer rund um die Ostsee - Teams aus der Nordheide sind beim Baltic Sea Cicle dabei

„Der Spaß steht im Vordergrund“: Ulrich Seidel (li.) und Frank Merkle mit ihrem Chevrolet Tahoe (Foto: U. Seidel)
 
Das „einzig würdige“ Rallye-Fahrzeug ist für Oliver Kielinski (re.) und Moritz Pupke ihr Mercedes Benz W124 T-Modell (Foto: Team Deichbrenner)
mi. Buchholz/Stelle. Vier Männer, zwei Autos und das große Abenteuer: Zwei Teams aus dem Landkreis Harburg nehmen am Baltic Sea Circle teil, einer 8.000-Kilometer-Rallye, die am Hamburger Fischmarkt startet und von dort einmal um die Ostsee bis zurück in die Hansestadt führt. Der Trip ist für die Teilnehmer nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern dient auch einem guten Zweck.
Ein mindestens 20 Jahre altes Auto, keine Navigationsgeräte, keine Autobahnen: Wer am Baltic Sea Circle teilnimmt, sucht die Herausforderung, so wie Ulli Seidel (53) und Frank Merkle (44). Der Fotograf aus Hollenstedt und der Fachhändler aus Buchholz wagen als Team „Baltic cruise“ mit einem Chevrolet Tahoe, Baujahr 1996, den Trip einmal um die Ostsee. Insgesamt starten dieses Jahr am 17. Juni von Hamburg 250 Teams zu der 16-tägigen Fahrt, die über Dänemark durch ganz Skandinavien, dann weiter nach Russland und durch die baltischen Staaten und Polen zurück nach Hamburg führt. „Ich wollte schon immer so eine Rallye fahren“, sagt Frank Merkle. Als er Uli Seidel seinen Plan mit den Worten „Und? Machste mit?“ unterbreitet habe, sei sofort ein „Ja!“ gekommen. So ging es an die Planung: Das Auto war schnell gefunden, der „Tahoe“ ist dabei zusätzlich mit einem Gasantrieb ausgestattet. „Das erhöht die Reichweite und spart Kosten“, sagt Uli Seidel. Derzeit werde das Auto auf seine fast 8.000 Kilometer lange Fahrt vorbereitet. Kaputt gehen sollte auf dem Trip besser nichts, denn wie Frank Merkle es formuliert: „Unser Autoschrauberwissen beschränkt sich auf die Theorie“. Übersetzung: Sie haben keine Ahnung. Davon wollen sich die Rallye-Neulinge aber nicht aufhalten lassen. „Wir sehen das als Herausforderung und überhaupt soll bei unserem Abenteuer der Spaß im Vordergrund stehen,“ betonen die beiden. Als Charity-Projekt unterstützen sie die Deutsche Lebensbrücke, die Kindern aus sozialschwachen Familien hilft, sowie die „Klinikclowns-Hamburg“, die in Krankenhäusern Patienten aufmuntern. Um beim Baltic Sea Circle mitfahren zu dürfen, müssen die Teilnehmer mindestens 750 Euro Spendengelder akquirieren.
Spenden sind unter: https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/29157-baltic-cruise-team-deutsche-lebensbrucke-e-v sowie
www.betterplace.org/de/fundraising-events/29163-baltic-cruise-team-klinik-clowns-hamburg-e-v möglich.
„Wir wollen uns nicht auf 750 Euro ausruhen, sondern so viel Geld wie möglich einsammeln“, so Uli Seidel. Für Spender gibt es einen besonderen Anreiz: Wer mindestens 250 Euro spendet, dessen Firmenlogo kommt auf den Rallyewagen - so lange Platz ist. Auch während der Rallye sind Spenden weiter möglich. Nach dem Start gibt es außerdem regelmäßige Tour-Updates unter www.baltic-cruise-team.de.
Ebenfalls beim Baltic Sea Circle dabei ist das Team „Deichbrenner“. Dahinter stehen Oliver Kielinski (40) und Moritz Pupke (38) aus Rosenweide (Stelle). Für die Rallye haben die zwei in der Werbebranche tätigen Männer, wie sie sagen, das „einzig würdige“ Auto ausgesucht: einen Mercedes Benz W124 T-Modell (Baujahr 1990). Zuverlässig, mit viel Platz und vor allem: leicht zu reparieren. „Jetzt stecken wir mitten in den Vorbereitungen. Am Auto gibt’s noch einiges zu tun und zu reparieren. Wir haben uns ein Dachzelt organisiert und tragen nach und nach immer mehr Ausrüstung zusammen“, sagt Oliver Kielinski.
Mit ihrer Fahrt wollen sie das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg unterstützen. Spenden sind unter:www.betterplace.org/de/fundraising-events/29506 möglich. Mehr zum Team Deichbrenner unter www.facebook.com/deichbrenner.