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Autobahnlärm und kein Ende?

Kampf für mehr Schallschutz geht trotz neuem Gutachten weiter

gb. Hollenstedt. Diese Nachricht dürfte die vom Autobahnlärm geplagten Bürger der Samtgemeinde Hollenstedt wenig erfreuen: Während sie gegen Dauerbeschallung, der sie sich seit dem Ausbau der A1 ausgesetzt fühlen, auf die Barrikaden gehen, kommen Berechnungen zu einem anderen Ergebnis. Das geht aus einem jetzt vorliegenden Gutachten hervor, das die Gemeinden Appel, Hollenstedt und Wenzendorf in Auftrag gegeben haben. Danach erfolgte der Autobahnausbau konform mit dem ihm zu Grunde liegenden Planfeststellungsverfahren. Die Konsequenz: Es besteht demnach kein Anlass für einen zusätzlichen Schallschutz entlang der A1. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass den Werten, auf denen das Gutachten basiert, lediglich Berechnungen und keine Lärmmessungen zu Grunde liegen. Die Begründung dafür lautet, dass in tatsächlichen Lärmmessungen auch jede andere Art von Lärmimmissionen einfließen würden. Aufgeben will man in Hollenstedt dennoch nicht mit dem Kampf gegen den ständigen Krach. „Ich werde zu diesem Thema im Frühjahr eine öffentliche Veranstaltung abhalten, und auch die für uns zuständigen Bundestags- und Landtagsabgeordneten mit ins Boot holen“, erklärt Hollenstedts Bürgermeister Jürgen Böhme.