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Bankgebäude als neues Hollenstedter Rathaus?

Das Gebäude der Volksbank Geest im Hollenstedter Ortskern

Samtgemeinde und Volksbank nehmen Kaufvertragsverhandlungen auf

gb. Hollenstedt. Wird aus dem Volksbankgebäude in der Hollenstedter Hauptstraße das neue Samtgemeinderathaus? Wir führen entsprechende Gespräche mit der Samtgemeinde, bestätigte Wilhelm Prigge, Vorstandsmitglied der Volksbank Geest dem WOCHENBLATT auf Anfrage. In trockenen Tüchern ist diesbezüglich jedoch noch nichts. „Wenn wir den Ort gemeinschaftlich und zum Wohle der Gemeinschaft weiterentwickeln können, werden wir die Verhandlungen fortführen“, so Prigge weiter. Dabei gilt für die Volksbank vorrangig der Grundsatz ein Teil von Hollenstedt zu sein, und auch bleiben zu wollen. Im Klartext bedeutet das, dass die Bank zunächst selbst einen neuen Standort finden muss, bevor sie ihren Rotklinkerbau im Ortskern verkaufen wird.

Nachdem der Samtgemeindeausschuss grünes Licht gab, wollen sich beide Parteien Anfang Februar an einen Tisch setzen. „Ich gehe sehr zuversichtlich in die Verhandlungen, in denen ich für die Samtgemeinde ein gutes und stemmbares Ergebnis erzielen möchte“, sagt Samtgemeindebürgermeister Heiner Albers. Als möglichen Kaufpreis für das Volksbankgebäude nannte Heiner Albers eine Zahl von „unter zwei Millionen“. Wie bereits sein Amtsvorgänger Uwe Rennwald kämpft Albers schon seit Jahren für ein neues Verwaltungsdomizil. Das derzeitige, längst zu klein gewordene Samtgemeinderathaus wurde in den 1950ern erbaut. Modernisierungen gingen an dem inzwischen marode gewordenen Gebäude vorbei. Entsprechend lang und gravierend ist die Mängelliste, die von erheblichen energetischen Defiziten bis hin zu mangelndem Brandschutz reicht. „Dieses Gebäude ist eigentlich ein Fall für den Abrissbagger“, resümiert Heiner Albers.