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Chlorgasaustritt und Großbrand - Bilanz der Samtgemeinde-Feuerwehr Hollenstedt

Gemeindebrandmeister Carsten Benecke
mi. Hollenstedt. Zu insgesamt 167 Einsätzen rückten die Brandschützer der smi. Hollenstedt. Zu insgesamt 167 Einsätzen rückten die Brandschützer der sieben Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Hollenstedt im vergangenen Jahr aus. Dabei handelt es sich um 116 technische Hilfeleistungen und 51 Brandeinsätze. Diese Zahlen nannte Gemeindebrandmeister Carsten Beneke auf der Jahreshauptversammlung der Samtgemeinde-Feuerwehr.
Besonders in Erinnerung bleiben werden den Brandschützern laut Beneke die Freisetzung von Chlorgas im Hollenstedter Freibad, ein Ammoniakaustritt im Gewerbegebiet Hollenstedt sowie ein Großband auf dem Arpshof. Hier gelang es den Brandschützern, ein Reetdachhaus vor den Flammen zu bewahren.
Auch ihren Fuhrpark konnten die Retter im vergangenen Jahr vergrößern bzw. modernisieren. So stellte die Feuerwehr Regesbostel ein neues Mittleres Löschfahrzeug (MLF) in Dienst, ebenso wie einen Schlauchwagen. Carsten Beneke freute sich auch darüber, dass der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Appel bald beginnen soll. Was die Mitgliederzahlen betrifft, sagte der Gemeindebrandmeister, die Brandschützer würden Neuzugänge in allen Abteilungen begrüßen. Derzeit sind demnach in den sieben Ortsfeuerwehren 237 Feuerwehrleute aktiv. In der sogenannten aktiven Reserve, die es bei fünf Feuerwehren in der Samtgemeinde gibt, sind derzeit 38 Mitglieder registriert. In den fünf Jugendfeuerwehren engagieren sich 100 Jugendliche, davon 40 Mädchen. Die Kinderfeuerwehren in Hollenstedt und Wenzendorf haben zusammen 33 Mitglieder. Die Altersabteilungen aller Wehren bringen es auf insgesamt 100 Mitglieder.
Besonders freute sich der Gemeindebrandmeister auch darüber, dass die Feuerwehren im vergangenen Jahr mit dem Kreiskinderfeuerwehrtag in Wenzendorf und dem Gemeindefeuerwehrtag ebenfalls in Wenzendorf zwei größere Veranstaltungen ausrichteten.