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Die Sauerei muss ein Ende nehmen

Silvester folgt Weihnachten bekanntlich auf dem Fuße. In wenigen Tagen werden wir uns also wieder über die kleinen rosafarbenen Glücksschweinchen aus Marzipan freuen. Weniger glücklich hingegen sind offenbar viele deren Kollegen aus Fleisch und Blut. Das zeigen neueste Gräuelbilder aus einer Mega-Tierfabrik in Sachsen-Anhalt. Dort wurde nun, endlich, wie ich finde, gegen einen der größten industriellen Schweinezüchter Europas auf Grund massiver Verletzungen des Tierschutzes ein Berufsverbot verhängt. Die gezeigten Aufnahmen unserer leidenden Mitgeschöpfe sind verstörend. Sie sollten uns aufrütteln. Denn letztlich sind es wir Verbraucher höchstpersönlich, die mit unserem Konsumverhalten direkten Einfluss auf das Schicksal von sogenannten Nutztieren nehmen können. Sauereien im Stall, beim Tiertransport und auf den Schlachthöfen müssen ein Ende haben. Auf meinem Teller landet Fleisch deshalb nur dann noch, wenn es von vertrauenswürdigen Betrieben aus der Region stammt. Und weil fleischfreie Mahlzeiten über den Tierschutz hinaus auch uns Menschen und der Umwelt gut tun, liegt bei uns in diesem Jahr ein neues vegetarisches Kochbuch unterm Weihnachtsbaum.

Gabriele Basilius