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Eigenes Grundkonzept erstellt

Beschäftigen sich mit dem Neubau: (v.li.) Heiner Albers, Carsten Beneke und Reinhard Kolkmann
gb. Appel. Rund 380 Quadratmeter Grundfläche und Kosten in Höhe von geschätzten 700.000 Euro - das sind die Eckdaten des neuen Feuerwehrhauses, das in Appel-Grauen gebaut werden soll. Eine erste Vorplanung dazu stellte Gemeindebrandmeister Carsten Beneke in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde Hollenstedt vor. Allein rund 180 Quadratmeter des Neubaus entfallen auf die Fahrzeughalle. Grund der geplanten Baumaßnahm: Die Einsatzfahrzeuge der neuen Generation passen nicht mehr in das alte Gerätehaus.
Neben Umkleide- und Sanitärräumen, Büro und Küche werden der Gruppenraum und der Jugendfeuerwehrraum die weiteren wichtigen Bereiche des Neubaus sein. Das von Carsten Beneke erstellte Grundkonzept basiert auf bereits bestehenden Feuerwehrhäusern im Landkreis. Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers lobte die von großem Sachverstand zeugende und mit viel Engagement verbundene Arbeit Carsten Benekes.
„Der Bürgermeister hat die Beschlüsse des Rates umzusetzen“, sagt Appels Bürgermeister Reinhard Kolkmann. Er hätte das Feuerwehrhaus wie bisher lieber im Ortskern als in Grauen gesehen. Dafür, so Reinhard Kolkmann weiter, hätte es jedoch etwas mehr Entgegenkommen des Landkreises gebraucht. Hintergrund ist, dass der aus dem Jahr 1983 stammende Altbau in einem Landschaftsschutzgebiet liegt. Die untere Naturschutzbehörde stimmte der für eine Erweiterung oder einen Neubau an derselben Stelle notwendigen Herausnahme einer Teilfläche nicht zu.
Für den neben dem Kindergarten in Grauen geplanten Bau will die Gemeinde Appel der Samtgemeinde ein Grundstück in der Größe von rund 3.500 Quadratmetern zur Verfügung stellen. Ein entsprechender, über 50 Jahre laufender Vertrag soll dazu in Kürze abgeschlossen werden. Als voraussichtlicher Baubeginn wurde das Frühjahr 2016 genannt. Die Fertigstellung soll bis zur Lieferung des neuen Feuerwehrfahrzeuges zu Beginn des Jahres 2017 erfolgen. Künftigen Raumnöten kann am neuen Standort begegnet werden. Dort bestehen, anders als im Appeler Ortskern, Erweiterungsmöglichkeiten. Das alte Feuerwehrhaus soll in die Nutzung der Gemeinde übergehen.