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Ein Abschied nach 21 Jahren

Pastor Olaf Koeritz in der Tür der Hollenstedter Kirche

Pastor Olaf Koeritz wechselt von Hollenstedt nach Hannover

gb. Hollenstedt. Seit 21 Jahren war Olaf Koeritz Pastor in Hollenstedt. Ende August verlässt der 53-Jährige die Sankt Andreas- Gemeinde. "Was mir immer wichtig war, dass ich in einer Gemeinde arbeiten konnte, die die unterschiedlichsten Wege mit mir gegangen ist", sagt Pastor Koeritz. Immer einen engagierten Kirchenvorstand an seiner Seite gewusst zu haben, der viel mitgedacht und mitgearbeitet hat. Darin sieht Olaf Koeritz einen der großen Pluspunkte in der Unterstützung seiner Arbeit. Ein Weiterer ist die gute Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Pastor Fulko Steinhausen gewesen. "Mit ihm habe ich mich bei aller Unterschiedlichkeit fast blind verstanden", sagt Olaf Koeritz. So führten die beiden Pastoren viele Projekte gemeinsam durch. Dazu zählen die Renovierung des Gemeindehauses und die der historischen Kirche. Durch diese Renovierung habe die Kirche viel an Ausstrahlung gewonnen, was dazu beiträgt, die Botschaft und die Menschen mitzutragen, so Olaf Koeritz weiter. Musik in der Kirche liegt dem scheidenden Pastor besonders am Herzen. In Hollenstedt fand er die Möglichkeit dieser Passion nachgehen zu können. Im Jahr 1999 übernahm Olaf Koeritz den Gospelchor "Gospelship", den er bis 2012 leitete. Ein weiteres wichtiges Standbein seiner Arbeit sah Olaf Koeritz in der Arbeit mit Kindern. Er führte Kinderfreizeiten durch, und hielt Kindergottesdienste, Familiengottesdienste und Bibelsamstage ab. Ein neues Modell für die Konfirmandenarbeit zu entwickeln fiel ebenfalls in die Amtszeit von Pastor Koeritz. Seit über acht Jahren ist der Konfirmandenunterricht gemeinsam mit der Gemeinde Moisburg von zwei Jahre auf ein Jahr umgestellt worden. Zusammen mit anderen Jugendlichen, den so genannten "Teamern" wird dieser Unterricht erteilt. An dessen Ende steht nun eine fünftägige Freizeit. Ein wichtiger Punkt, um neue Teamer zu gewinnen, wie Olaf Koeritz oft erlebt hat.
In Hollenstedt habe er sich immer wohlgefühlt und sehr gerne gearbeitet, erklärt der gebürtige Stader. Besonders begeistert hat ihn hier, dass die Gemeinde das, was er als Mensch bieten konnte, akzeptiert hat.
Nachdem nun auch das jüngste seiner vier Kinder seiner eigenen Wege geht, sieht der 53-Jährige die Zeit gekommen, ebenfalls neue Wege zu beschreiten. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Sabine Riemer-Koeritz, die sowohl in Hollenstedt wie auch in Moisburg als Pastorin tätig gewesen ist, zieht Olaf Koeritz nach Hannover. Dort wird er in der Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen eine neue Pfarrstelle antreten. "Ich gehe in einem Moment, in dem es am Schönsten ist. Für meine letzten Amtsjahre habe ich bewusst den Wechsel in die Großstadt angestrebt", sagt Olaf Koeritz. Pastor Koeritz wird mit einem Gottesdienst am Sonntag, 23. August, um 15 Uhr verabschiedet. Im Anschluss findet ein Stöbern in Erinnerungen bei Kaffee und Kuchen statt.