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Feuerwehr und Feuerwehrförderverein Moisburg tagten gemeinsam

Die Beförderten (v. li.): Ortsbrandmeister Peter Meyer, Löschmeister Torben Göring, Nico Nammari, Kevin Nammari, Steffen Hausschild, Niklas Stragies, Felix Meyer, Brian Helm, Hendrik Gabler, der stv. Ortsbrandmeister Christian Johannsen und Gemeindebrandmeister Carsten Beneke (Foto: Feuerwehr)
bim. Moisburg. Zur gemeinsamen Versammlung kamen kürzlich die Feuerwehr Moisburg und ihr Förderverein zusammen. Seit Vereinsbestehen - seit 24 Jahren - hat der Förderverein mehr als 120.000 Euro für die Arbeit der örtlichen Retter gespendet. Derzeit besteht der Verein aus rund 150 Mitglieden.
Ortsbrandmeister und Fördervereinsvorsitzender Peter Meyer berichtete von den Planungen zur Einrichtung einer Helfer-Vor-Ort (HVO)-Gruppe. Eine solche Gruppe soll bei medizinischen Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrücken und somit die schnelle Erstversorgung sicherstellen, da auf dem Land die Zeiten bis zum Eintreffen medizinischer Hilfe von Rettungswagen und Notarzt in ungünstigen Konstellationen durchaus 20 Minuten und mehr betragen kann.
In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Moisburg wurde Heiner Nienstedt zum neuen Funkwart gewählt. Der Wechsel wurde notwendig, da der bisherige langjährige Funkwart Eike Schröder die Wehr in Richtung Hamburg verlassen hat.
Höhepunkte bei der Arbeit der Jugendfeuerwehr waren neben diversen Diensten im vergangenen Jahr u.a. die von zehn Jugendlichen bestandenen Prüfungen zur Jugendflamme 2, die Teilnahme am Hanstedter Feuerwehrmarsch, die Teilnahme am Blütenmarsch in Jork, wo sie den sechsten Platz belegten sowie das Gemeindezeltlager in Holvede, wo die Moisburger Gruppen einen zweiten und dritten Platz belegten, sowoie ein Erlebniswochenende in Grömitz.
Was fehle, seien aber weibliche Begleitpersonen für Aktionen der Jugendfeuerwehr. In dem Zusammenhang dankte Peter Meyer daher besonders Kameradin Carina Meyer, die für die Arbeit der Jugendfeuerwehr gewonnen werden konnte. Sein Dank galt weiterhin Peter Cordes, der sich bei den Zeltlagern u.a. um die Wasserver- und entsorgung kümmert sowie der Familie Überall, die ein Abrisshaus am Staersbecker Weg für Übungen zur Verfügung gestellt hat.
2015 rückte die Feuerwehr Moisburg zu 60 Einsätzen aus, darunter sechs Brände und zehn Einsätze wegen Sturms. Kuriosester Einsatz war die Rettung der Alarmsirene vom Amtshaus in Moisburg, denn diese war infolge von Rost abgebrochen und musste mit einer Drehleiter geborgen werden.
Derzeit hat die Feuerwehr Moisburg 34 aktive Mitglieder sowie 26 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr, von denen die aktive Feuerwehr im kommenden Jahr wieder zwei Kameraden übernehmen kann.
Gemeindebrandmeister Carsten Beneke berichtete von einer drastischen Zunahme der Verwaltungsarbeit, von denen die Führungskräfte betroffen sind. In der Samtgemeinde haben die Einsätze um etwa 60 Prozentzugenommen, was in erster Linie auf die Sturmeinsätze zurückzuführen ist. Auf Samtgemeindeebene gab es 80 Technische Hilfeleistungen und 75 Brandeinsätze. Glücklicherweise waren 2015 keine Todesfälle zu beklagen.
Der neue eingeführte Digitalfunk funktioniere einwandfrei, so Beneke. Er erwähnte, dass die neueste Funktechnik ausgerechnet im Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Moisburg, das mit Baujahr 1963 das älteste Fahrzeug der Samtgemeinde ist, als erstes eingebaut wurde.