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Großer Andrang beim Abfischfest in Appelbeck am See

Da kommt gute Laune auf: Fischzüchter Marco Neumann freute sich über die ordentliche Ausbeute beim Abfischen
kb. Hollenstedt. Bei schönstem Herbstwetter lockte das Abfischfest in Appelbeck am See wieder zahllose Besucher aus der ganzen Region an. Sie alle wissen: Frischer geht es nicht. Kaum aus dem Wasser, landeten Karpfen, Forellen, Hechte, Zander und viele andere Fischarten direkt beim Verbraucher - als Frischfisch, geräuchert oder im Brötchen. Letzteres und zwar mit Saibling belegt ließen sich auch Dagmar Kirk und Sohn Elias schmecken, die extra aus Hamburg an den Appelbecker See gekommen waren. "Echt lecker", so ihr Urteil.
Doch nicht nur Fisch in allen erdenklichen Varianten lockte die Gäste an. Auch sonst gab es beim Abfischfest viel zu sehen. Für staunende Blicke sorgten z.B. die Schützlinge von Daniel Wehnl und Christian Petzel. Die beiden Mitglieder des Ordens deutscher Falkoniere waren zum ersten Mal beim Abfischfest dabei und hatten Steinadler Kira und Schleiereule Lilly mitgebracht. Vertreten waren u.a. auch die „Oldtimer Traktorenfreunde“ aus Moisburg und Hollenstedt und die „Jagdhornbläsergruppe Estetal“. Viele Besucher genossen es auch, am Lagerfeuer zu sitzen oder dem Trubel beim Anlanden der insgesamt rund 5.000 Kilo Fisch zuzusehen. Dabei hatten Fischzüchter Marco Neumann und seine zahlreichen Helfer alle Hände voll zu tun, denn Karpfen und Co. waren durchaus willens, ihr Heil in der Flucht zu suchen.
Insgesamt wurden beim Abfischfest mehrere Tonnen Fisch aus dem Teich geholt, dessen Wasser zu diesem Zweck abgelassen wurde. Viele der Karpfen bekamen allerdings noch eine Galgenfrist: Bis sie im Kochtopf der Restaurants "Appelbeck am See" landen, können sie noch einige Runden im hauseigenen Teich drehen.