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„Hallo Spencer“ tummelte sich im Freibad

„Hallo Spencer“-Erfinder Winfried Debertin mit seinen Puppen Spencer (li.) und Elvis im Freibad Hollenstedt
 
„Spencer“ schippert im Nichtschwimmerbecken (Foto: Winfried Debertin)

Kultige Runddorfbewohner standen unweit ihres „Elternhauses“ vor der Kamera

gb. Hollenstedt. Seine inzwischen 32 Lenze sieht man weder ihm, noch seinem Assistenten „Elvis“ an. „Spencer“ aus der weltbekannten Fernsehserie „Hallo Spencer“ ist ein Star den jeder kennt. Wer aber weiß, dass Spencer und die Mitbewohner seines Runddorfes im Landkreis Harburg erfunden wurden? Winfried Debertin ist der „Papa“ der klappmäuligen Gesellen. Seit 1977 lebt er in Wohlesbostel, einem Ortsteil von Hollenstedt. Dort feilt der 62-jährige Autor, Produzent und Regisseur an den kleinen Spencer-Geschichten, von denen bisher 270 Episoden gesendet wurden. Seit der Erstausstrahlung im Dezember 1979 flimmerte „Hallo Spencer“ außer in seinem Haussender, dem NDR, in der ARD, im KIKA, sowie in den USA, Großbritannien, Israel, Spanien, der Türkei, in Kuwait, dem gesamten Mittleren Osten und in anderen Teilen der Welt über die Bildschirme.

An den Renteneintritt denkt der „gelbe Ömmel“, wie Assistent Elvis Spencer häufiger zu nennen pflegt, dennoch nicht. Ganz im Gegenteil. Die Runddorfbewohner starten ganz neu durch. Via Internet kommen sie den Kindern jetzt entgegen. Der Auftakt für die neuen Folgen, die ab Oktober zunächst auf „Youtube“ laufen, wurde ganz in der Nähe von Spencers Elternhaus gedreht. Dafür brachte Winfried Debertin seine Puppenschar in das Hollenstedter Freibad. Dort wurde mit jeder Menge Spaß an der Sache der Clip „Baden gehen“ aufgenommen. Mit von der Partie waren natürlich auch Lexi“, „Poldi“, die Zwillinge „Mona“ und „Lisa“, und natürlich jede Menge junger Freibadbesucher, die es sich nehmen ließen, mit Spencer & Co aufzutreten. Dabei machte Spencer eben so wenig Halt vor der großen Wasserrutsche wie vor dem riesigen Schwimm-Kraken oder einem Flirt mit den Schwimmmeistern.

Mit seinem Freibadbesuch, bei dem der gelbe Ömmel zum ersten Mal in seinem Puppenleben richtig nass wurde, hat sich Spencer fit gemacht. Fit für die große Aufgaben, die er sich vorgenommen hat. Denn wöchentlich soll es auf „Spencer-TV“ nun wieder kleine, aneinander gereihte Geschichten geben. In denen werden beispielsweise Konflikte ausgetragen und deren Lösungen gefunden.

„Spencer ist ein Kind dieser Welt“, sagt Winfried Debertin. Als Ideengeber und Vertreter der Kinderinteressen bittet Spencer deshalb alle Kinder in unserem Land Paten für Kinder von Flüchtlingsfamilien zu werden. Ihnen etwas Gemaltes als Willkommensgruß zu überreichen, ihnen zu zeigen wo Spielplätze, KITAs und Schulen sind, oder ihnen ein Spielzeug zu schenken. Also gute Gastgeber und Nachbarn zu sein. Auch dafür will Spencer-TV eine neue Plattform im Kinderzimmer sein. Klar, dass es auch andere Anregungen zu unterschiedlichsten Themen im Spencer-Dorf geben wird. Dafür bereitet Winfried Debertin, selbst Vater eines achtjährigen Sohnes, sowohl die Weltpolitik, wie auch ganz Alltägliches kindgerecht auf. Und in jeder Folge von „Hallo Spencer“ werden die durch den Freibadbesuch gestärkten klappmäuligen Darsteller dabei wie gewohnt ihren Charme spielen lassen.