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Harburger Tafel sucht dringend Helfer

Das Team der Buchholzer Außenstelle der Tafel bei den Vorbereitungen für die Lebensmittelausgabe
 
Eine Tafelmitarbeiterin im Gespräch mit einer Kundin
mi. Buchholz/Winsen. mi. Buchholz/Winsen. Über 500 Bedürftige versorgt die Harburger Tafel im Kernort Harburg sowie in drei Außenstellen in Buchholz, Winsen und Neuwiedental jede Woche mit Lebensmitteln. 180 ehrenamtliche Helfer und 60 Vereinsmitglieder kümmern sich um die Beschaffung, das Sortieren und Verteilen der Ware. Doch jetzt braucht die Tafel selbst Unterstützung. Der Verein sucht dringend ehrenamtliche Helfer, vor allem an der Hauptausgabestelle in Harburg fehlt es an Personal.
„Wer mit einem Kind und Arbeitslosengeld II mal etwas mehr als nur die nötigsten Lebensmittel haben möchte, der ist auf die Tafeln angewiesen. Was wir machen, ist für viele Menschen absolut notwendig“, sagt Natalie Turlach. Seit drei Jahren engagiert sie sich als Ehrenamtliche bei der Tafel in Buchholz. Sie kennt den Ausgabe-Tresen aber auch von der anderen Seite. Auch sie habe schon mal die Tafel in Anspruch nehmen müssen, erzählt die Helferin.
Annette Manger-Scheller, Vorsitzende des Vereins Harburger Tafel, betont: „Selbst in der 'reichen' Stadt Buchholz versorgt die Tafel einmal pro Woche rund 60 Bedürftige. In unserem Hauptsitz in Harburg haben wir jeden Tag Ausgaben mit bis zu 120 Personen“. Auf die Hilfe der Tafel seien neben Arbeitslosengeld II-Empfängern (Hartz IV) jeden Alters oft auch Rentner, vor allem alleinstehende alte Frauen angewiesen, Und auch immer mehr Flüchtlinge holten sich Lebensmittel bei der Tafel, so Manger-Scheller.
In der Ausgabestelle in Buchholz ist ein sechsköpfiges Team derweil mit dem Sortieren und Vorbereiten der Lebensmittel beschäftigt. „Wir trennen hier, was noch gut ist, vom nicht mehr Verwendbaren“, erklärt Natalie Turlach. Auf den Tischen stapeln sich verschiedene Gemüsesorten, manches welk, vieles noch fast frisch. Außerdem Süßigkeiten, Säcke voll mit Brötchen, Fertiggerichte und sogar Edles wie Räucherlachs - alles Dinge, die nicht mehr gut genug für den Mindesthaltbarkeitsdatum verwöhnten Konsumenten der Wegwerfgesellschaft sind.
Wer Lebensmittel von der Tafel erhalten will, muss seine Bedürftigkeit durch amtliche Dokumente nachweisen. Außerdem verlangt die Tafel für ihre Ware einen symbolischen Betrag von 2 Euro von den Bedürftigen.
Die Lebensmittel bekommt die Tafel von verschiedenen Supermärkten aus dem Umland. Darunter sind auch die Edeka-Märkte Meyer aus Hittfeld und Nenndorf, Aldi sowie der Rewe-Markt in Klecken. Unterstützt wird die Tafel in Buchholz auch von den Autohäusern Kuhn + Witte und Köhnke, die die Transportfahrzeuge spendeten. Die Stadt Buchholz gewährt außerdem einen Mietkostenzuschuss für die Buchholzer Ausgabestelle der Tafel im Reiherstieg. Dazu kommen viele weitere Spender und Unterstützer aus der Wirtschaft. „Wir sind allen Helfern, Sponsoren und Spendern sehr dankbar, ohne ihre Unterstützung wäre unsere Arbeit nicht möglich“, so Annette Manger-Scheller. 

Mitmachen bei der Tafel

Die Tafel sucht vor allem für den Hauptsitz in Hamburg-Harburg, Buxtehuder Straße 31 Helfer für die Sammlung/ Abholung der Lebensmittel ( auch Fahrer), für die Sortierung der Waren und für die Abgabe. Die Zeiten sind Montag bis Freitag in der Zeit von ca. 8.Uhr bis ca. 15.Uhr. Schön wären Helfer die jeweils einen vollen Tag machen könnte aber auch wer weniger Stunden mit anpacken will, ist willkommen. Kontakt Tel. 040-77110897 oder Mail: post@harburgertafel.de