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Hollenstedt bekommt zum Jahresbeginn einen neuen Pastor

Volker Klindworth ist der neue Pastor in Hollenstedt (Foto: Carolin Wöhling)
bim. Hollenstedt. Zum Jahresbeginn bekommt die St. Andreas-Kirchengemeinde Hollenstedt mit Volker Klindworth einen neuen Pastor. Er wird am Sonntag, 10. Januar, um 10 Uhr im Gottesdienst von Superintendent Dirk Jäger in sein Amt eingeführt. Im Anschluss sind alle Besucher herzlich zum Empfang geladen. Volker Klindworth ist Nachfolger von Pastor Olaf Koeritz, der nach Hannover wechselte.
„Der Wechsel nach Hollenstedt ist für mich auch ein wenig ‚Nach-Haus-Kommen’ in den Norden. Meine Mutter lebt in Kalbe bei Sittensen, meine Geschwister in der Nähe“, sagt Klindworth, der in Kalbe aufgewachsen ist. Gemeinsam mit seiner Frau Anke ist der Theologe zuletzt in den Kirchengemeinden Woltorf und Schmedenstedt im Kirchenkreis Peine tätig gewesen. „19 Jahre war ich dort Pastor, ich glaube, da tut der Gemeinde wie uns auch ein Wechsel gut“, sagt Klindworth. Das Pastoren-Ehepaar hat sich die Stelle geteilt: „Wir haben die Dörfer untereinander aufgeteilt, den Konfirmandenunterricht oder die Kinderkirche aber gemeinsam für beide Dörfer angeboten“, sagt Klindworth.
Pastor Klindworth hat in Göttingen, Wuppertal und Heidelberg studiert. Sein Vikariat absolvierte er in Göttingen. Neben der Pfarrstelle in Peine hat er sich in Ilsede in der Astrid-Lindgren-Schule engagiert, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Seit 15 Jahren gehört er einem Autorenkreis für plattdeutsche Radioandachten unter der Rubrik „Dat kannst mi glööven...“ an, die vom NDR auf Radio Niedersachsen ausgestrahlt werden. Musikalisch greift er gern zur Gitarre oder dem Flügelhorn. In seiner Freizeit guckt er Fußball, ist Fan des Hamburger SV, und zum Wandern oder Radfahren fährt er gern in die Alpen.
Das Schöne am Beruf des Pastors sei die Vielfalt. Und: „Ich höre gern die Lebensgeschichten von Menschen und versuche, diese mit dem christlichen Glauben zu verbinden“, sagt Klindworth. Nun freut er sich erst einmal auf die Hollenstedter: „Die Begegnung mit dem Kirchenvorstand war schon sehr freundlich und offen.“