Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Hollenstedter Bürgerpreis für das Entenrennen-Team

Bürgermeister Jürgen Böhme mit den Geehrten v. li.: Daniel Kummer, Lars Kröger, Daniel Heins, Matthias Henke, Till Wedel, Thomas Stöver, Thorsten Backes (Nicht anwesend war Stefan Barfknecht)
gb. Hollenstedt. Das Entenrennen-Team im Hollenstedter Schützenverein ist Hollenstedts neuer Bürgerpreisträger. Bürgermeister Jürgen Böhme verlieh die mit 300 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Hollenstedter Küsterhaus, an der zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Gemeinschaftsleben sowie bisherige Bürgerpreisträger teilnahmen. „Sie haben mit ihrem Einsatz einen großartigen Beitrag zur Unterstützung und Förderung von Einrichtungen für junge Menschen in unserer Gemeinde geleistet“, betonte Jürgen Böhme in seiner Laudatio.
Den zum 15. Mal in Folge verliehenen Ehrenpreis erhalten die acht Team-Mitglieder für ihr zehnjähriges bürgerschaftliches Engagement. Seit dem Jahr 2004 verkauft der Freundeskreis in unveränderter Besetzung zum alljährlichen Herbstmarkt Lose für das nun schon zur Tradition gewordene Entenrennen.
Was mit 500 Kunststoff-Enten begann, ist mittlerweile zu einem eigenen kleinen Volksfest geworden. Dabei wird die auf inzwischen 1.000 Schnäbel herangewachsene Plastik-Entenschar zwei Wochen nach dem Herbstmarkt von der Estebrücke über die Dierstorfer Straße hinab ins kühle Nass geschickt. Nach einer Schwimmstrecke von rund 400 Metern, die von den kleinen gelben Entchen durchschnittlich binnen 15 Minuten zurückgelegt wird, ist an den Estewiesen der Zielpunkt erreicht. Die jeweils schnellsten Enten erschwimmen dabei Preise für ihre vorübergehenden Besitzer. Die Erlöse des knallgelben Spektakels werden dabei geteilt. Eine Hälfte kommt der Jugendarbeit des Schützenvereins zugute. Die andere Hälfte, bisher insgesamt rund 10.000 Euro, flossen an Einrichtungen wie Kindergarten, Jugendtreff, DLRG, den Förderverein Freibad, Kinder- und Jugendfeuerwehr, den Kinderzirkus „Arcobaleno“ der St.-Andreas-Kirche oder Zuschüsse für Büsumaufenthalte von Kindern aus Tschernobyl. Im Namen seiner Teamkollegen bedankte sich Daniel Heins mit den Worten „wir freuen uns sehr “ für die Auszeichnung.