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Ideen der Bürger gefragt

Ein Stand macht noch keinen Wochenmarkt

Wochenmarkt soll nach Niedergang wiederbelebt werden

gb. Hollenstedt. Hollenstedts Wochenmarkt soll wiederbelebt werden. Das wünscht sich neben vielen Bürgern auch der Marktmeister Joachim Aldag. Denn derzeit bietet der Wochenmarkt, der im Jahr 2006 mit fünf Ständen aus der Taufe gehoben wurde, ein eher dürftiges Bild. Während in der Sommersaison noch Anbieter Spargel und Erdbeeren das Angebot bereichern, ist ganzjährig lediglich der sehr gut besuchte Stand mit Fleisch- und Wurstwaren vom „Moorweghof“ vor Ort. Der einzige weitere Anbieter, ein Obst- und Gemüsehändler aus den Vierlanden, pausiert im Januar. Ob nun ein zu kleines, oder ein falsches Angebot oder eine zu geringe Nachfrage zu der Misere geführt hat, ist offen. Um den Markt attraktiver zu gestalten, will Joachim Aldag nun die Bürger mit einbinden: „Ich möchte erfahren, welche Wünsche die Kunden an einen Wochenmarkt in Hollenstedt haben“, sagt der Marktmeister. Entsprechende Anregungen werden per E-Mail unter joachim.aldag@gemeinde-hollenstedt.de entgegengenommen. Geht es nach den Vorstellungen von Joachim Aldag, könnte der Markt auch durch einen Kaffee-Treffpunkt erhalten. Soll diese Idee Zuspruch finden, müssten allerdings zunächst weitere Kernprobleme des Standortes behoben werden. So steht auf dem Marktplatz nach starken Regenfällen eine Wasserlache. Außerdem wird das nicht in Gemeindehand befindliche Grundstück, wie bereits berichtet, vom Eigentümer zudem als Lagerplatz für Gartenabfälle genutzt. Um zumindest hier Abhilfe zu schaffen, gibt es erste Überlegungen, den Bauhof der Gemeinde mit einer regelmäßigen Abfuhr des Grüngutes zu beauftragen.