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K31 zwischen Appel und Hollenstedt bleibt halbseitig gesperrt

bim/nw. Hollenstedt. Aufgrund starker Fahrbahnschäden ist die Kreisstraße 31 zwischen Appel und Hollenstedt in Höhe der Fischteiche seit Dezember des vergangenen Jahres aus Sicherheitsgründen halbseitig gesperrt. Diese Sperrung muss aufrechterhalten werden, da die Gefahr eines Grundbruchs weiterhin besteht, teilt der Landkreis Harburg mit. Der gesperrte Bereich wird ab Dienstag, 9. Dezember, zusätzlich mit einer 60 Zentimeter hohen Schutzwand gesichert, bis die Straße im Frühjahr 2015 von Grund auf saniert werden kann.
Hintergrund: Die Fahrbahn der K31 war 2013 plötzlich gebrochen und teilweise abgesackt. Aufgrund der hohen Unfallgefahr durch ein weiteres Absacken der Fahrbahndecke wurde die Fahrbahnhälfte von Appel nach Hollenstedt sofort gesperrt und mit Baken gesichert. Der Verkehr wird seither mit einer Ampel am abgesperrten Bereich vorbeigeführt.
Der vom Landkreis beauftragte Gutachter stellte als eine der Ursachen für die ungewöhnlich großen Schäden einen undichten Wasserdurchlass fest, der unter der Straße zur Entstehung von Hohlräumen im Damm der Fahrbahn geführt hat. Daraufhin wurde zunächst der defekte Durchlass im Frühjahr 2014 saniert und neu abgedichtet. Dabei zeigte sich, dass der Fahrbahndamm insgesamt instabil ist und auf der Westseite zur parallel verlaufenden Appelbecke hin die Gefahr eines Grundbruchs besteht.
Eine Freigabe des Verkehrs auf dieser Fahrbahnseite war und ist deshalb auch weiterhin nicht möglich, bis der komplexe Schaden vollständig erfasst und behoben werden kann. Im Anschluss wird der Damm auf einer Länge von rund 100 Metern komplett neu aufgebaut. Bis zur geplanten Instandsetzung im Frühjahr 2015 wird der gefährdete Fahrbahnbereich zusätzlich zur halbseitigen Sperrung mit einer Schutzwand abgesichert.