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„Leuchtturm“ für Plattdeutsch

Stimmgewaltig: Der Frauenchor Hollenstedt begleitete die Auftaktveranstaltung der "Plattdeutschen Wochen" in Hamburg (Foto: Astrid Sitarz)

Heimat- und Verkehrsverein Estetal: Erfolgreicher Auftakt der "Plattdüütsch Weken" im Landkreis Harburg

as. Hollenstedt. Die „Plattdüütsch Weken“ im Landkreis Harburg sind eröffnet. Rund 180 Freunde der niederdeutschen Sprache feierten letztes Wochenende den Auftakt der Plattdeutschen Wochen, die bereits zum siebten Mal im Landkreis Harburg stattfinden.
Da der Schirmherr der Plattdeutschen Wochen, Landrat Rainer Rempe, verhindert war, übernahm sein Stellvertrer, Heiner Schönecke, die offizielle Eröffnung. „Plattdeutsch ist hier im Landkreis fest verwurzelt. Wir haben hier eine Verantwortung und müssen diese Sprache hochhalten und deshalb mit unseren Kindern und Enkeln mehr Plattdeutsch sprechen“, appellierte Schönecke an die Zuhörer. Plattdeutsch sei ein Stück unserer Heimat und Tradition. Er forderte mehr Engagement zum Erhalt der Plattdeutschen Sprache in der Region: „Wir müssen einen Leuchtturm für Plattdeutsch setzen“. Der Beauftragte für Plattdeutsch im Landkreis Harburg, Herbert Timm, unterstrich die Aufforderung mit den Worten: „Snackt mehr Platt, wo ümmer dat geiht! Besonders ok mit de jungen Lüüd!“
Für die Unterhaltung sorgte ein bunt gemischtes Programm. Der Hollenstedter Frauenchor und der Männerchor "Liedertafel Estetal" erfreuten das Publikum mit anspruchsvollen niederdeutschen Liedern. Dynamischer wurde es mit der handgemachten Musik vom Duo „Liekedeler“. Für die Lachmuskeln war Jürgen Müller als plattdeutscher Comedian "jott-em" zuständig.
Mit diesem unterhaltsamen Platt-Mix sorgte der Heimat- und Verkehrsverein Estetal für einen schwungvollen Auftakt der Plattdeutschen Wochen.
Die Veranstaltungen im Rahmen der „Plattdüütsch Weken“ finden noch bis Mitte Oktober statt. Mehr Informationen unter sind unter www.foer-platt.de erhältlich.