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Neue Schulsozialarbeiter vorgestellt

Andy Troska
gb. Hollenstedt. Zwei neue Schulsozialarbeiter bereichern die schulische Landschaft in der Samtgemeinde Hollenstedt. Auf der jüngsten Sitzung des Schulausschusses stellten sich die beiden Sozialpädagogen der Öffentlichkeit vor. „Wir haben uns berichten lassen, welche vielfältige und tolle Arbeit Schulsozialarbeiter leisten“, begründete der Ausschussvorsitzende Hans-Jürgen Steffens die Stellenneubesetzungen. Schulsozialarbeiter unterstützen die Arbeit der Lehrer, berücksichtigen dabei unterschiedlichste Aspekte aus verschiedenen Disziplinen. Sie werden in Krisensituationen und als Streitschlichter tätig, unterstützen sowohl Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf wie auch auffällige Kinder.
An der Glockenbergschule in Hollenstedt hat im vergangenen April Andy Troska seine Arbeit aufgenommen. Der 40-Jährige war zuvor als Hausleiter in einem Heim für Kinder und Jugendliche im Raum Bremen tätig. „Soziale Probleme haben ihre Ursachen meistens im System“, sagt Andy Troska. Aus diesem Ansatz heraus arbeitet Troska, der den Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der Inklusion sieht, vorzugsweise mit Klassen als Gruppe. In seiner Freizeit bewegt sich Andy Troska gerne per Fahrrad oder joggend in der Natur. Sein weiteres Hobby Karate integriert er in seine schulische Arbeit.
„Wir achten stärker als Lehrer auf die Emotionen der Kinder“, erläutert Alexander Kohlpaintner. Der 36-jährige werdende Vater ist seit Ende Februar an der Grundschule in Moisburg tätig. Zuvor arbeitete Kohlpaintner in Kooperation mit Schulen in der Jugendarbeit. In seiner Freizeit widmet sich Alexander Kohlpaintner seinem Hobby dem Kochen.
„Beide Schulsozialarbeiter machen eine hervorragende Arbeit“, lobt Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers. Dennoch gibt es einen großen Wermutstropfen, denn beide Stellen sind nur bis zum Schuljahresende gesichert. Und das obwohl sehr viele Kinder die Schulsozialarbeit dringend benötigen, so Heiner Albers. In den vergangenen beiden Jahren teilten sich der Landkreis und die Samtgemeinde aus der Not heraus die Finanzierung beider 20-Stunden-Stellen. Weil die Schulsozialarbeit jedoch eine Grundaufgabe des Landes ist, richtet Heiner Albers seine Aufforderung, dieser finanziellen Verpflichtung wieder nachzukommen, nach Hannover.