Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Neues Gerätehaus für 700.000 Euro

Das Feuerwehrgerätehaus in Appel

Feuerschutzausschuss befürwortet Umzug der Appeler Wehr nach Grauen

gb. Appel. Die Freiwillige Feuerwehr Appel soll ein neues Gerätehaus bekommen. Diese Empfehlung sprach der Samtgemeinde-Feuerschutzausschuss in seiner jüngsten Sitzung aus. Als Standort für den Neubau empfahl der Fachausschuss das Grundstück neben dem Kindergarten im Appeler Ortsteil Grauen. Grund für Umzug ist die Tatsache, dass der 30 Jahre alte Altbau zu klein für die Aufnahme von Einsatzfahrzeugen der neuen Generation ist. Für die geplante Baumaßnahme sollen 700.000 Euro in den Samtgemeindehaushalt 2015/2016 eingeplant werden.

Dem Beschluss waren Prüfungen von Alternativen vorausgegangen. Demnach kam weder ein Umbau noch der Abriss und ein Wiederaufbau Altbaus in Frage. Als Ursache dafür wurde die Tatsache aufgeführt, dass sich der bisherige Standort des Gerätehauses in einem Landschaftsschutzgebiet befindet. Die Herausnahme einer benötigten Teilfläche des Schutzraumes sei von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises nicht befürwortet worden. „Aus Sicht der Feuerwehr unterstütze ich die auf dem Tisch liegenden Umsiedlungspläne“, sagt Gemeindebrandmeister Carsten Beneke. Zwar wird das künftige Domizil der Einsatzkräfte nicht wie üblich im Hauptort, sondern in einem Ortsteil liegen, weist jedoch klare Vorteile auf. So verfügt das Grundstück in Grauen sowohl über Erweiterungsmöglichkeiten, wie auch über ein entsprechendes Übungsgelände. Das an das Appeler Gemeindehaus angrenzende alte Gerätehaus soll künftig in die Nutzung der Gemeinde Appel übergehen.

Die Investitionssumme stellt nach den Worten von Samtgemeindebürgermeister Heiner Albers „eine echte Hausnummer für den Haushalt dar.“ Aus diesem Grund müsse auch der Anbau des Feuerwehrhauses in Halvesbostel um ein Jahr verschoben werden. Über die veranschlagten 700.000 Euro hinaus sprach sich sich der Feuerschutzausschuss für die Bewilligung von weiteren 100.000 Euro für Feuerwehrzwecke aus. Alleine 30.000 Euro sollen demnach für den Digitalfunk eingesetzt werden. Die restlichen Mittel entfallen auf Instandsetzungen und die Anschaffung von Ausrüstungen.