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Nur die Hälfte der Fahrräder war verkehrssicher

Handzeichen geben und dabei sicher im Sattel bleiben: Diese Schülerin zeigte, wie das geht (Foto: nass)
mi. Hollenstedt. Grundschulkindern Sicherheit beim Radfahren geben und sie so fit im Straßenverkehr machen, damit sie möglichst oft auf das „Elterntaxi“ verzichten können - das war die Idee hinter einem Fahrrad-Geschicklichkeits-Parcours, der jetzt an der Glockenbergschule in Hollenstedt stattfand.
Rund 200 Schüler von der zweiten bis zur vierten Klasse hatten zwei Tage Gelegenheit, auf dem Parcours sicheres Fahrverhalten zu üben. „Für die Schüler ist das Fahrrad das erste Verkehrsmittel, mit dem sie lernen müssen, im Straßenverkehr selbstständig zurecht zu kommen“, erklärte Lehrerin Nina Nass. Die Pädagogin hatte den Parcours organisiert. Nina Nass: „Viele Viertklässler sind ganz erstaunt, wenn sie erfahren, dass sie nach dem zehnten Geburtstag mit ihrem Rad nicht mehr auf dem Gehweg fahren dürfen.“ Die Pädagogin erklärte weiter: „Ein Fahrrad besitzen zwar nahezu alle Kinder, aber bei der Beherrschung zeigen sich doch große Unterschiede.“ So bereitete den Kindern vor allem das Lenken mit einer Hand, etwa beim Handzeichen geben, Schwierigkeiten.
Ebenfalls großer Nachbesserungsbedarf bestünde beim Thema Verkehrssicherheit der Fahrräder. Hintergrund: Wie jedes Jahr prüfte die Polizei Hollenstedt die Räder der Parcours-Fahrer. Diesmal stellten die Beamten allerdings eklatante Mängel fest. „Bei den Viertklässlern ist rund die Hälfte der Räder durchgefallen“, so Nass. Bei den Drittklässlern hätte es etwas besser ausgesehen.
Abschließend bedankt sich die Schule bei allen Eltern, die beim Aufbau des Parcours geholfen haben.