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Rader Schützenvolk ohne König

Jungschützenkönig Steffen Wiegers (Mitte) mit seinen Adjutanten Rebecka Wiegers und Jannes von Dankbahr

Steffen Wiegers tritt als Jungschützenkönig in die Fußstapfen seines Vaters

gb. Rade. Es war die erste Proklamation unter der Ägide von Rades neuem Schützenpräsidenten. Doch an der hatte Jürgen Maack eine eher betrübliche Nachricht zu verkünden: "Wir sind traurig darüber, dass unser Verein keinen neuen König hat." Die Schuhe des Vorgängerpaares seien groß gewesen, was vielleicht den einen oder anderen davon abgehalten haben mag, auf die Königswürde anzulegen, mutmaßte Maack gegenüber dem WOCHENBLATT. Nun wolle sich der 160 Mitglieder zählende Verein bemühen, mit anderen Würdenträgern die Präsenz der Rader Schützen bei anderen Vereinen zu erhalten. Unisono hieß es jedoch, das Schützenfest wolle man dennoch fröhlich weiter feiern. Nun setzt nicht nur Jürgen Maack die Hoffnung auf einen neuen König im Jahr 2017.

Um so schwerer fiel der Abschied von König Bernd "Der Dritte vom Heitens-Hoff" Wiegers. Die Verbundenheit seiner Familie mit dem Schützenverein Rade bleibt ungebrochen. Errang doch der 23-jährige Sohn des scheidenden Königs, der Geographie-Student Steffen Wiegers, die Würde des Jungschützenkönigs. Zu seinen Adjutanten ernannte die Jung-Majestät seine Schwester, die Landwirtin Rebecka Wiegers, sowie den Schüler Jannes von Dankbahr aus Mienenbüttel. "Ich bin stolz darauf, als neues Vereinsmitglied bereits in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, sagte Steffen Wiegers.

Als erfolgreiche Schützen wurden folgende Vereinsmitglieder ausgezeichnet:
Vereinsmeisterin wurde Agnes Kleenlof, die Bildscheibe errang Wolfgang Holst, der Ausmarschorden ging an Daniel Kummer.