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Spendenaktion für “Hullnst”

Initiierte die Spendenaktion: Dr. Heinz Harms

Neue Ortsschilder zeigen die Verbundenheit zur plattdeutschen Sprache

gb. Hollenstedt. „Hullnst“ – dieser alte plattdeutsche Ortsname hat nun Einzug auf Hollenstedts Ortseingangsschildern gefunden. „Wir freuen uns über die große Resonanz auf die Spendenaktion, sie zeigt die Verbundenheit zur plattdeutschen Sprache.“ Das sagte Bürgermeister Jürgen Böhme anlässlich der Schildereinweihung in der Moisburger Straße. „In uns Dörp warrt Platt snackt, dat kun een nu sehn“, freut sich Dr. Heinz Harms vom Verein „För Platt“, der die Spendenaktion initiiert hatte. Stolze 2.270 Euro kamen dabei zusammen. Angesichts der Gesamtkosten in Höhe von rund 6.500 Euro wurde der Schildertausch erst bei entsprechendem Bedarf durchgeführt. Bisher sind elf der insgesamt 17 Ortschilder mit der Zusatzbezeichnung Hullnst aufgestellt worden.

Samtgemeindeweit wollen auch Drestedt (Dreest) und Wenzendorf (Winzendörp) ihre alten Ortsnamen wieder aufleben lassen. Ob und wann auch Appel für Appel, Hassbossel für Halvesbostel, Mosborg für Moisburg, und Resbossel für Regesbostel auf Ortstafeln stehen wird, ist bisher noch offen und bedarf eines Beschlusses des jeweiligen Gemeinderates und der Zustimmung des Institutes für niederdeutsche Sprache in Bremen.

An der Hollenstedter Spendenaktion beteiligten sich folgende Firmen, Institutionen und Einzelpersonen: Ruth und Prof. Dr. Werner Alpers, Schinkenräucherei Basedahl, Claus Buse, Hannelore Geißler, Birgit und Dr. Heinz Harms, Reinhard Heins, Edeka-Markt Hingst, August Kahrs, Heinrich Meyer-Hoppe, Helga Prahm, Elke Riepshoff (Buchholz), Johanna Viek, Volksbank Geest eG, sowie der Heimat- und Verkehrsverein Estetal.