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Stühlerücken im Vorstand des Regionalparks Rosengarten

Die neue Vorsitzende Dörte Cohrs mit ihrem Vorgänger Uwe Rennwald
gb. Wennerstorf. Dörte Cohrs ist die neue Vorsitzende des Regionalpark Rosengarten. Die 50-jährige Hanstedterin wurde in der Mitgliederversammlung des Vereins im Museumsbauernhof Wennerstorf einstimmig und ohne Gegenkandidaten gewählt.
In der Kommunalpolitik ist Dörte Cohrs gut vernetzt. Sie ist seit zehn Jahren für die Wählergemeinschaft Kreistagsabgeordnete, war Mitglied im Samtgemeinderat Hanstedt und dortige Gemeindebürgermeisterin. Die bei der Tourist-Information Buchholz tätige Touristikerin tritt damit die Nachfolge von Uwe Rennwald an. Der ehemalige Samtgemeinde-Bürgermeister Hollenstedts fungierte seit der Gründung des Vereins im Jahr 2008 als Vorsitzender. „Als Privatperson bleibe ich dem Regionalpark treu“, sagte Uwe Rennwald, der sich nicht zur Wiederwahl stellte.
„Mein Ziel ist es, den Regionalpark bekannter zu machen, ich möchte ihn besser vernetzen und weiter entwickeln“, erklärte Dörte Cohrs. Zu ihrem Stellvertreter wurde der Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten, Dirk Seidler, gewählt. Veränderungen wird es auch im Management geben: Zu Beginn der neuen EU-Förderperiode im kommenden Oktober endet die Zusammenarbeit mit dem Hamburger „Kontor 21“. Die Nachfolge wird richtlinienkonform europaweit ausgeschrieben.
• In der kommenden Förderperiode will sich der Regionalpark unterschiedlichsten Projekten widmet. Dazu zählen u.a. die Themen Gesundheit, Bildung und Klimaschutz. Priorität genießt zunächst die barrierefreie Naherholung. Dabei werden die Regionalpark-Partner wie Kommunen und gastronomische Betriebe und Hotels in der Umsetzung von Empfehlungen unterstützt. Dieses Projekt ist in ein Leitprojekt der Metropolregion Hamburg eingebettet.
• Kritisiert wurde die Entscheidung der Gemeinde Drestedt, sich nicht weiter am Regionalpark Rosengarten beteiligen zu wollen. „Der Regionalpark lebt davon, dass sich die Kommunen einbringen“, sagte Uwe Rennwald in seiner Abschiedsrede. Rennwald führte weiter aus, dass diese Entscheidung auch dazu führe, dass der Estewanderweg, der durch das Gebiet der Gemeinde Drestedt führt, nun anders ausgeschildert werden müsse. Offiziell führt die beliebte Route künftig statt durch idyllisches Terrain über öffentliche Straßen.
• Jetzt startet auch wieder der kostenfreie Regionalpark-Shuttle. Um die Samtgemeinde Hollenstedt wird diese Buslinie allerdings einen Bogen machen. Diese Region ist ab der nun beginnenden Saison aus dem Projekt ausgestiegen.