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Svenja Kluth ist die neue Pastorin in Moisburg

Pastorin Svenja Kluth (Foto: wöhling)
mi. Moisburg. Svenja Kluth ist die neue Pastorin der Moisburger Kirchengemeinde. Sie ist seit Anfang Juni im Amt. „Ich bin mit großer Freude und Interesse aufgenommen worden. Die Moisburger sind mit viel Herz unterwegs und der Zusammenhalt ist groß“, sagt Svenja Kluth (29). Am Sonntag, 25. Juni, wird sie von Landessuperintendent Dieter Rathing im Gottesdienst um 15 Uhr in der Moisburger Kirche ins Amt eingeführt. Danach sind alle Besucher zum Empfang ins Gemeindehaus eingeladen.
Der Landkreis Harburg ist der jungen Pastorin bereits bestens bekannt: Nicht nur, dass sie ihrer Vikariat an der Tostedter Johannes-Gemeinde absolvierte, schon als Jugendliche hat sich Svenja Kluth in der Jugendarbeit der Buchholzer St. Johannis-Kirchengemeinde engagiert, später beim Kirchenkreisjugenddienst (KKJD): „Dort habe ich auch meinen Mann Oliver kennengelernt.“ Mit ihm und dem zweijährigen Sohn Theo wohnt sie in Sprötze. „Es ist schön, im Kirchenkreis Hittfeld zu arbeiten – hier kenne ich schon vieles und muss nicht alles nachfragen.“
Svenja Kluth hat ev. Theologie in Münster, Greifswald und Hamburg studiert. „Ich hatte auch Jura oder Politik als Studienfach überlegt, aber dann war es immer wieder die Theologie, die mich am meisten berührte. „Münster war ein spannendes Terrain, eine Stadt mit vielen Kirchen, einer großen katholischen Fakultät und einer gelebten Ökumene“, sagt Svenja Kluth.
Nach der Zeit in Münster wollte sie als Gegensatz dazu Kirche mehr im ländlichen Raum erleben und studierte deswegen ein Semester in Greifswald, einem eher entkirchlichten Raum. Viele Impulse habe sie in dieser Zeit gewonnen und auch die Motivation, immer wieder quer und ganzheitlich zu denken. Svenja Kluth: „Ich lasse mich gern von Menschen im Glauben berühren, denn der Glaube ist das, was uns trägt. Ich möchte Menschen erreichen mit meiner Arbeit, ihnen aber auch das Gefühl geben, dass es der Glaube ist, der uns zu Herzen gehen kann.“
In ihrer Freizeit bestimmt Söhnchen Theo das Programm, aber wenn Pfarrstelle und Familie es zulassen, feuert sie regelmäßig den Fußballverein des 1. FC St. Pauli an. Mit ihrem Vater teilt sie sich eine Dauerkarte und mit Familie und Freunden geht es immer wieder ans Millerntor. Allerdings ohne Ehemann Oliver: „Der ist eher für den anderen Hamburger Verein“, schmunzelt Svenja Kluth.